Gemeinsame Anstrengungen

Schlechte Nachrichten, Hoffnung auf Transparenz

SLK-Kliniken Der symbolische Spatenstich in Bad Friedrichshall-Plattenwald markiert eine wichtige Etappe in der Entwicklung der Stadt-Landkreis-Kliniken (SLK). Für rund 120 Millionen Euro entsteht dort ein neues Krankenhaus. Dass der Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach als SLK-Aufsichtsratschef sprach, ist zwar nachvollziehbar, entbehrt aber nicht einer gewissen Ironie. Schließlich stand damit jener Gesellschafter am Mikrofon, der für den Neubau dort keinen Cent bezahlen wird. Neben dem Land und der GmbH selbst schultert der Landkreis diese Investitionskosten. Und bei der Modernisierung des Gesundbrunnens fließt Geld von beiden Gesellschaftern, also von Land- und Stadtkreis. So will es der mehr als zehn Jahre alte Verschmelzungsvertrag der Stadt-Landkreis-Kliniken. Dies hat Folgen für die Finanzplanungen der nächsten Jahre, für die Bürger ist ein anderer Punkt aber der entscheidende: Die gewaltigen Investitionen sichern die medizinische Versorgung in modernen Krankenhäusern für die nächsten Jahrzehnte. Und sie zementieren eine dezentrale, wohnortnahe Klinikstruktur. Himmelsbach hat völlig Recht, wenn er in seiner Rede das Einende in den Vordergrund stellt und die konstruktive Zusammenarbeit der beiden Kreise betont. Ohne dieses Miteinander gäbe es keine Klinik-Erneuerung, keine Stadtbahnerweiterungen, keine gemeinsame Wirtschaftsförderung. Bei allen Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten: Der eingeschlagene Weg zielt in die richtige Richtung.

Regierungspräsidien Landrat Detlef Piepenburg gehört zu den elf Landräten, die an Ministerpräsident Winfried Kretschmann geschrieben haben. Sie fordern, Regierungspräsident Johannes Schmalzl im Amt zu belassen. Nun geht die Personalpolitik der Landesregierung, zumal bei politischen Beamten, die Landräte formal gar nichts an. Dafür gibt es gute Gründe. Einer davon ist, dass die Regierungspräsidien die Rechtsaufsicht über die Landkreise ausüben. Kretschmann mit der Meinung der kommunalen Ebene zu konfrontieren, ist dennoch sinnvoll. Die Erfahrungen mit Schmalzl sind gut, kaum jemand hätte Verständnis dafür, wenn ein kompetenter Behördenleiter aus rein politischen Gründen in den vorzeitigen und für den Steuerzahler teuren Ruhestand gehen müsste.

Vereinspartys Die Handball-Abteilung der TGV Beilstein hat vorbildlich reagiert. Im vergangenen Jahr ist es bei einer von ihr organisierten Faschingsveranstaltung zu einer größeren Schlägerei gekommen. Statt zwei waren nun sechs Security-Leute im Einsatz, das Ende der Feier wurde auf 2.30 Uhr vorverlegt. Dass es dieses Jahr trotzdem zu einer kleineren Rangelei gekommen ist, kann den Handballern sicher nicht angelastet werden. Dies zeigt aber ganz grundsätzlich: Wer − für die Vereinsfinanzen wichtige − Veranstaltungen bietet, bei denen Alkohol in größeren Mengen fließt, muss immer mit solchen Problemen rechnen.




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Diese Woche neu im Kino

  • The Yellow Sea The Yellow Sea Mit Axt und Messer: Im furiosen Actionthriller "The Yellow Sea" läuft ein chinesischer Einwanderer in Südkorea Amok. Zum Film
  • Ein ruhiges Leben Ein ruhiges Leben Seine Mafia-Vergangenheit und sein Sohn verhindern, dass ein Koch in Wiesbaden "Ein ruhiges Leben" führen kann. Zum Film
  • Act Of Valor Act Of Valor Ein Film, schlimmer als ein Ego-Shooter-Spiel: Ein halbdokumentarischer Actionfilm begleitet echte Navy Seals bei der Arbeit. Zum Film

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