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Erboste Politiker
Region Heilbronn - Lieblingsstück Wann darf man schon mal mitbestimmen, welche Exponate in einer Landesausstellung zu sehen sind? Der 21-jährige Robin Wieser aus Heilbronn-Biberach bekam diese Chance. Weil er im Sommer einer der ersten Bewerber für den neuen Bundesfreiwilligendienst war, wurde er zusammen mit acht anderen Württembergern vom Landesmuseum gebeten, aus 150 Museumsobjekten sein persönliches Lieblingsstück auszuwählen. Er entschied sich für eine Perlenkette, "weil sie trotz ihrer 1500 Jahre auch noch in einer heutigen Schmuckkollektion eine Chance hätte." Die Ausstellung "Mein Lieblingsstück" ist noch bis zum 18. März im Fruchtkasten am Schillerplatz in Stuttgart zu sehen. Robin Wieser arbeitet beim ASB Heilbronn in der Alten- und Behindertehilfe. ub
Kollegenschar
Gebannt schauen einige Verwaltungschefs zu, wie sich die Säule von Stadtchef Stefan Thoma in Weinsberg um die 60-Prozent-Marke einpendelt. Und sie drücken ihrem Kollegen den Daumen, freuen sich über seinen Sieg mit 59 Prozent bei der Bürgermeisterwahl. Die Riege aus dem Weinsberger Tal ist im Ratssaal fast komplett: Timo Frey (Eberstadt), Björn Steinbach (Lehrensteinsfeld), Tilman Schmidt (Obersulm), Klaus Schifferer (Löwenstein), Heinz Nägele (Wüstenrot). Nur Wolfgang Rapp (Ellhofen) ist verreist. Als gebürtiger Weinsberger darf der frühere Obersulmer Schultes Harry Murso nicht fehlen. Aus Erlenbach ist Uwe Mosthaf dabei. Und erster Gratulant ist der Neckarsulmer OB Joachim Scholz. Zur späteren Feier im Haxenkeller kommt auch SPD-Innenminister Reinhold Gall. kin
Mancher Mann
Als Königsgetreue gab Gisela Käfer, ihres Zeichens Schlesierin und Stadträtin in Heilbronn, beim Bund der Vertriebenen in Sontheim eine Anekdote vom Alten Fritz zum Besten. Schließlich wird zurzeit der 300. Geburtstag des Preußenkönigs bejubelt. Und er war’s, der sich mit den Erbfolgekriegen gegen die Habsburger Schlesien einverleibt hatte. Fortan, so hat es die Gisela als kleines Mädchen in Breslau gelernt, liebte es der Monarch, inkognito durch seine neuen Lande zu reisen und an den Stammtischen den Leuten aufs Maul zu schauen. Und so kam es, dass dem Alten Fritz folgender Zungenbrecher zugeschrieben wurde: "Wenn mancher Mann wüsste, wer mancher Mann wer, so gäbe mancher Mann manchem Mann mehr Ehr." Gisela Käfer meisterte die Wortakrobatik mit Bravour. ger
Fett weg
Wenn der Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises seinen Verwaltungsbezirk verteidigt, kennt er keine Autoritäten. Da macht Achim Brötel auch bei Innenminister Reinhold Gall keine Ausnahme. Der bekam jetzt in Mosbach sein Fett weg, weil der Landrat fürchtet, dass ihm der Innenminister die Polizeidirektion wegnimmt. Der erboste Gall − nicht auf den Mund gefallen − schimpft zurück: "Auf dem Niveau können wir nicht miteinander diskutieren." wom
Polizeiticker
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