Bernhard Winkler: „Wir brauchen qualitätsvollere Feste“

„Wir brauchen qualitätsvollere Feste“

B. Winkler

 
Die Festlessaison ist im vollen Gange. Die Konkurrenz der Veranstalter ist groß. Ist das Angebot zu unüberschaubar geworden? Bernhard Winkler (Foto: Archiv/Buchholz) von der Heilbronn Marketing GmbH antwortet Helmut Buchholz.

Volksfest, Wengertfest... Die Fest-Konkurrenz war am Wochenende in Heilbronn und im Unterland groß. Zu groß?

Bernhard Winkler: Es gab früher auch schon Brot und Spiele. Sicher, die Festlesinflation nimmt nicht ab. Die ein oder andere Veranstaltung wird in Zukunft zu kämpfen haben. Es wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Der Besucher wird darüber entscheiden.

Auch Gastronomen klagen über den Konkurrenzdruck von öffentlichen Festen.

Winkler: Ja, das stimmt. Die Gastronomen beobachten die Festivitäten manchmal mit Argusaugen. Aber sie sind ja auch teilweise eingebunden in die Feste.

Ist der Veranstaltungsreigen zu geballt?

Winkler: Kurz vor den Ferien massiert es sich. Die Leute brauchen ja auch mal wieder eine Verschnaufpause. Manchmal ist weniger mehr. Wir brauchen nicht noch mehr, sondern qualitätsvollere Feste. Ich glaube, dass der Kostendruck zum Beispiel durch höhere Investitionen in Sicherheit in Zukunft die Veranstalter zwingt, mehr zu kooperieren.



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