Was Pendler nach dem Erdrutsch wissen sollten

Bad Wimpfen  Wegen der Instabilität des Bahndamms hat die Bahn die Strecke zwischen Bad Wimpfen und Bad Rappenau bis zum 19. Februar gesperrt. Wir beantworten wichtige Fragen zum Thema.

Von Adrian Hoffmann

 

Wegen des Erdrutsches Nahe am Neckar wurde ein Fußweg und die Bahnstrecke gesperrt. Foto: Adrian Hoffmann

Der Hangrutsch ereignete sich am Freitagnachmittag. Sofort wurde die Bahnstrecke komplett gesperrt.

 

Was bedeutet der Hangrutsch für Pendler?

Sie müssen mindestens eine Woche lang einen Schienenersatzverkehr nutzen. Die Busse verkehren zwischen den Bahnhöfen Bad Wimpfen und Bad Rappenau. Am 19. Februar soll die Streckensperrung wieder aufgehoben werden.

 

Wie kam es zum Hangrutsch?

Vor einigen Tagen gab es dieses Problem schon einmal. Die Bahn nennt größere Niederschlagsmengen als Ursache, was das Erdreich unterhalb des Bahngleises zwischen Bad Wimpfen und Teilort Hohenstadt in Bewegung gebracht haben soll. Es sei eine „Instabilität des Bahndammes“ festgestellt worden, sagt ein Sprecher der Bahn – die Sperrung sei präventiv zu sehen.

 

Was ist für Fußgänger und Fahrradfahrer zu beachten?

Der Neckartalradweg unterhalb der Bahnstrecke bleibt freigegeben. Gesperrt ist lediglich ein schmaler Fußweg zwischen Radweg und Bahngleisen.

 

Welche Auswirkungen hat der Hangrutsch für Pendler zwischen Mannheim und Heilbronn?

Pendler, die diese längeren Strecken zurücklegen, können wie gewohnt die Regionalexpresszüge nutzen – diese werden allerdings aufgrund der Beeinträchtigung über Eberbach und Mosbach-Neckarelz umgeleitet. Mehr Infos zu den Sperrungen unter  www.avg.info