Steigende Starterzahlen beim 17. Trollinger-Marathon

Heilbronn  Die Organisatoren des Trollinger-Marathons melden steigende Teilnehmerzahlen. Nach dem Anmeldeschluss haben sich bis jetzt 7249 Läufer in die Starterlisten für den 17. Trolli eingetragen.

Von Helmut Buchholz und David Binnig

Der Trollinger-Marathon hat auch in seiner 17. Auflage offenbar nichts von seiner Attraktivität verloren. Die Veranstalter von der Heilbronn Marketing GmbH (HMG) stellten am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Horkheimer Reitstall die Teilnehmerzahlen nach Ende der Anmeldefrist vor. Demnach haben sich bis jetzt insgesamt 7249 Läufer in die Starterlisten eingetragen.

Das ist im Vergleich zu 2016 ein leichtes Plus von 160. Organisator Wilfried Raatz rechnet inklusive der Nachmeldungen, die noch am Wettkampfwochenende am 6. und 7. Mai eingehen, mit 7500 Läufern. Raatz: "Eine fantastische Zahl."

Mehr Walker auf der Strecke

Der leichte Zuwachs resultiert aus einer starken Zunahme bei den Walkern. Für den Renntag am 7. Mai haben sich schon 1221 Walker und Nordic-Walker gemeldet (2016: 759). Sie werden jetzt erstmals in zwei Startblöcken auf ihre 14,6 Kilometer lange Distanz gehen. Ihre Strecke wurde teilweise etwas verbreitert, Engstellen beseitigt. Für eine Teilnehmerzunahme sorgen auch die Kinder- und Jugendläufe. 839 Nachwuchsläufer stehen schon bereit, 2016 waren es noch 664. Raatz betont: "Das ist unsere Zukunft."

Die Klassiker Marathon und Halbmarathon schwächeln dagegen. Für die Langdistanz sind nur noch 564 Läufer gemeldet (2016: 607). Ein Minustrend, den der Trolli bundesweit mit anderen Marathons teilt. Auch das Interesse am Halbmarathon lässt ein wenig nach. 4415 Männer und Frauen sind bis dato gemeldet, 2016 waren es noch 4918.

 

 

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Obwohl andere Laufveranstaltungen mit einem Teilnehmerschwund kämpfen, "ist der Trolli ein Selbstläufer", sagt Oberbürgermeister Harry Mergel - er selbst ist treuer Fan und Starter. Der OB lobt das Aushängeschild. "Ich sehe vier Stärken: eine herrliche Strecke; professionelle Organisation; fantastische Stimmung bei Zuschauern; hervorragende Teamarbeit. Den Spirit spüren die Läufer." Für Mergel verkörpert der Trolli die Stadt wie er sie sieht: lebensfroh und bunt. Diesmal sind Läufer aus 47 Nationen dabei, wobei rund 57 Prozent der Starter aus der Region kommen.

Ehrenamtliche Helfer gesucht

Das größte Breitensportereignis in der Region hat auch touristisch eine große Bedeutung, unterstreicht HMG-Chef Steffen Schoch. Bei Rankings belegt der Lauf stets gute und vordere Plätze.

Kleiner Wermutstropfen: Es gibt Schwierigkeiten, "ehrenamtliche Helfer für solche Großveranstaltungen zu finden", sagt der sportliche Leiter Gustav Jenne. 1200 müssen es sein. 2016 fanden sich zum Beispiel keine Helfer in Nordheim, es mussten Dienstleister engagiert werden. "Das kostete entsprechend", so Jenne. Für den 17. Trolli sei die Mannschaft wieder mit Ehrenamtlichen komplett, auch in Nordheim. Doch Jenne weiß: "Die Helfer werden weniger." Ein bundesweites Problem.

Weitere Infos unter www.trollinger-marathon.de