- Artikel
- 3 Kommentare
- Versenden
Schon wieder Luchs aus Wildparadies entwischt (12.03.2010)
Von Adrian Hoffmann
Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ist aus dem Wildparadies Tripsdrill ein Luchs entwischt. Foto: dpa
Cleebronn - Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ist aus dem Wildparadies Tripsdrill ein Luchs entwischt – da drängt sich die Frage auf: Gibt es im Park ein Sicherheitsproblem? Geschäftsführer Dieter Fischer: „Nein, das nicht.“ Das vierjährige Weibchen habe nur entwischen können, weil aufgrund des letzten Schneefalls der Strom am Gehege ausgefallen sei. Das Tier habe sich unter dem Draht durchgedrückt.Sehr scheu
Für Menschen bestehe keine Gefahr, sagt Fischer weiter. Das sieht auch die Polizei so. Er habe bereits vor wenigen Tagen mit dem Tripsdrill-Geschäftsführer gesprochen, so Polizeisprecher Harald Schumacher, und auch sie schätzten eine Gefahr als „äußerst gering“ ein. Der Luchs sei sehr scheu und lasse sich eigentlich nicht sehen.
Bereits seit zehn Tagen ist die Raubkatze nun in freier Wildbahn unterwegs. Laut Angaben Fischers bewegt der Luchs sich in einem Drei-Kilometer-Radius um den Wildpark herum. Zuletzt wurde er am Sonntag gesehen, ein Anwohner alarmierte die Polizei und das Wildparadies, wie die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet. Der Luchs hatte es sich unter anderem vor einem Hasenstall bei Hohenaslach bequem gemacht.
Das ist auch der Platz, an dem Dieter Fischer ihn nun anfüttern will. „Der ist ja das Jagen gar nicht gewohnt“, sagt er. Deshalb habe er auch wenige Chancen, den Hasen im Stall zu erwischen. Er füttere den Luchs mit Fleisch an, sagt Dieter Fischer – wie im Wildparadies auch. Am Sonntag habe der Tierarzt leider keine Zeit gehabt, so Fischer. Er muss den Luchs mit einem Blasrohr betäuben, sollte Fischer ihn nicht mit dem Netz einfangen können.
Paarungszeit
Dieter Fischer hat die Hoffnung, dass die Luchs-Dame vielleicht von allein wieder nach Hause kommt. Momentan sei Ranzzeit – und das Luchs-Männchen wartet im Cleebronner Gehege.
Erst im August 2009 war ein Luchs aus dem Gehege im Wildparadies entkommen – ein zweijähriges Weibchen (wir berichteten). Wie es das angestellt hat, blieb unklar. Das Gelände, auf dem die Tripsdrill-Luchse leben, ist von einem drei Meter hohen Maschendrahtzaun umgeben, der zusätzlich mit Elektrodrähten gesichert ist. Die Bäume innerhalb des Geländes seien außerdem mit Manschetten ummantelt, erklärt Fischer, so können die Tiere, die für Besucher eine Attraktion sind, nicht einfach über den Zaun springen.
12. März 2010
Polizeiticker
Ilsfeld 11:43 Uhr
Auto gegen Zweirad – Rollerfahrer verletzt
Heilbronn 11:38 Uhr
Nach Handzeichen Unfall verursacht
Beilstein 11:36 Uhr
Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall
Wüstenrot 18:26 Uhr
Heilbronn 17:04 Uhr
Untergruppenbach 14:02 Uhr
Bildergalerien aus Heilbronn
Diese Woche neu im Kino
Umfrage

Ted wird geladen, bitte warten...
Archiv-Ticker: Zurückgeblättert
Montag 31.12.2001
Bad Rappenau - Schnee-Chaos legt Kraichgau lahm
Montag 31.12.2001
Heilbronn - Manchmal gibt es Plätzchen und warmen Tee für die Sänger
Montag 31.12.2001
Landkreis - Die Straßen im Unterland versanken im Schnee
Montag 31.12.2001
Westernhausen - "Jedes vorbeifahrende Auto ist um vieles lauter"
Sonntag 30.12.2001
Neckar & Zaber
Neckarsulm & Neckartal
Leintal
Weinsberger Tal
Schozach- & Bottwartal
Kocher-, Jagst- & Brettachtal
Anzeigenmarkt
Copyright©2012 stimme.de







