Salzwerke arbeiten unter Volllast

Region  Das winterliche Wetter in Deutschland beschert den Südwestdeutschen Salzwerken viel Arbeit. "Wir fahren unter Volllast", sagte Vorstandssprecher Ulrich Fluck.

Von Jürgen Paul

Räumfahrzeug
Streusalz war in den vergangenen Tagen sehr gefragt. Foto: dpa

Fluck freut sich, dass nach den letzten äußerst milden Wintern die seit Wochen niedrigen Temperaturen im Land die Nachfrage nach Auftausalz kräftig ankurbeln. "Wir stehen richtig unter Dampf", sagt er mit Blick auf die vollen Auftragsbücher.

Die Nachfrage nach Auftausalz habe sowohl bei den Kommunen als auch bei Gewerbetreibenden seit einigen Wochen "durch die Bank" deutlich angezogen. Auch viele Städte und Gemeinden, die bislang keine Verträge mit den Salzwerken hätten, stellten jetzt ihren Bedarf an Streusalz fest und orderten bei den Heilbronnern, sagte Fluck. Regional sei der Bedarf in Baden-Württemberg mit dem Schwerpunkt Schwarzwald, in Bayern und in Sachsen am größten.

Keine Probleme bei Lieferfähigkeit

Mit Blick auf die Wetterprognosen, die weiterhin winterliche Temperaturen vorhersagen, rechnet der Salzwerke-Chef damit, dass die Auslastung auch in den nächsten Wochen hoch sein wird. Probleme bei der Lieferfähigkeit sieht Fluck bislang nicht. "Das ist alles machbar."

Nur wenn es über einen längeren Zeitraum Eis und Schnee geben sollte, könnte es zu logistischen Problemen bei der Versorgung mit Streusalz kommen. Davon sei man aber weit entfernt. Fluck: "Wir freuen uns, dass es nach einigen schwächeren Wintern wieder so gut läuft. Das tut unserem Unternehmen gut."