Die schönsten Bilder vom 18. Trollinger Marathon

Region  6526 Läufer waren am Sonntag am Start. Das Rote Kreuz hatte durch die hohen Temperaturen viel zu tun. Unter den Zuschauern an der Strecke herrschte großartige Stimmung, die auf manchen Läufer übersprang. Eindrücke einer Hitzeschlacht.

Von Helmut Buchholz

Super Stimmung an der Strecke, schweißtreibende Temperaturen auf der Strecke: So lautet das Resümee des 18. Trollinger-Marathons. Das größte Breitensportereignis in der Region war wie immer ein Riesenfest für Läufer und Zuschauer, aber auch ein echter Kraftakt für die Teilnehmer.

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Bei sommerlichen Temperaturen waren insgesamt 6526 Läufer am Start, davon 948 Kinder und Jugendliche am Samstag beim Familientag. In den Meldelisten hatten noch 7663 Namen gestanden. Der Schwund ist vor allem dem Wetter geschuldet.
 


Am Sonntag traten 515 Teilnehmer auf der Marathonstrecke an, 3860 auf der Halbmarathondistanz. 98 Prozent aller Teilnehmer kamen ins Ziel. "Das ist angesichts der hohen Temperaturen eine super Finisher-Quote", sagte Marathon-Projektleiter Holger Braun.

Kreislaufprobleme durch zu hohen Flüssigkeitsverlust

Die Temperaturen bescherten dem Roten Kreuz jede Menge Arbeit. 103 Versorgungen, neun Transporte in die Klinik: So lautete gestern nach dem Rennen die vorläufige Bilanz des leitenden Notarztes Dr. Mark Glasauer.

Der gravierendste Fall ereignete sich in Horkheim. Ein Läufer musste mit Herzrhythmusstörungen in die Notaufnahme des Klinikums am Gesundbrunnen gebracht werden. "Es geht ihm relativ gut", sagte Glasauer über den Gesundheitszustand des Patienten. Ansonsten bekamen es die Retter vor allem mit Kreislaufproblemen der Läufer zu tun, "infolge zu hohen Flüssigkeitsverlustes", so Glasauer.

 


Abseits der nackten Zahlen verbuchen die Macher des Großereignisses den 18. Trolli als vollen Erfolg. "Die Atmosphäre war sensationell", beschreibt Steffen Schoch, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GbmH (HMG) die Atmosphäre. "Die Leute sind rausgegangen und haben Gartenfeste gefeiert und die Läufer angefeuert", berichtet der HMG-Chef. "Die Stimmung wird von Mal zu Mal besser."

"Der Mercedes unter den Marathons"

Viele Läufer lobten das Publikum. Einige Zuschauer waren dem Appell der Veranstalter gefolgt und sorgten mit Wassereimern und -schläuchen für etwas Abkühlung - ein willkommenes Labsal für die Athleten. Auch die Organisation erhielt viel Lob. Steffen Schoch: "Zu mir hat sogar ein Läufer gesagt, der Trolli sei der Mercedes unter den Marathons."

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Dass wieder vor allem Kenianer, die nicht aus Region kommen, beim Marathon und Halbmarathon ganz oben auf dem Treppchen standen, sieht HMG-Chef Schoch ganz entspannt: "Das zeigt doch die Internationalität des Laufs."
 

Impressionen aus Dürrenzimmern


Impressionen aus Lauffen


Impressionen aus Sontheim