Dass sie durchkommen, ist keine Frage

Von Thomas Dorn

Raus aus den Fluten: Beim Abschlusstraining an der Ehmetsklinge übten die Triathlon-Neulinge noch einmal den Übergang zum Radfahren.Foto: Claudia Wachter Wachter Claudia
Zaberfeld - Es wird ernst: Nach vier Monaten Training werden 23 Triathlon-Neulinge am Samstag an der Zaberfelder Ehmetsklinge ihren ersten Wettkampf bestreiten. Ob Kraft und Puste reichen? Für die Akteure ist das keine Frage. Beim Abschlusstraining am Mittwochabend ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten allenthalben spürbar.

„Ich war noch nie so gut drauf“, sagt Claudia Bachmann. In den vergangenen drei Jahren, nach der Geburt der Tochter, hat sie sportlich nichts mehr auf die Reihe gebracht. Umso mehr hat die 35-jährige Nordheimerin die Anstrengungen genossen. „Allein hätte ich’s nie gemacht, aber in der Truppe war’s toll.“

500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen: Das sind die Anforderungen beim Volkstriathlon. Angeleitet von Trainern des Tri-Teams Heuchelberg haben die Neu-Triathleten bei der „D’WIDZ“-Aktion (Der Weg ist das Ziel) intensiv an Technik und Kondition gearbeitet. Manche haben ganz neu das Kraulen gelernt. Beim Radfahren wurde viel Ausdauer trainiert. Beim Laufen hat Trainer Michael Wüst zuletzt auf Intervall-Läufe gesetzt: „Das bringt Schnelligkeit“, sagt der 18-Jährige. „Fünf Kilometer sind schnell vorbei.“

Start gefährdet

Für Ulrike Dörr könnten sie dennoch zu lang werden. Die Schwaigernerin ist begeistert bei der Sache, doch in der vorigen Woche hat sie sich noch eine schmerzhafte Knieverletzung zugezogen. Beim Abschlusstraining hält sie sich deshalb zurück. „Ich wär’ schon traurig, wenn ich nicht starten könnte.“

Nicht alle sind, wie Ulrike Dörr, „vom Sofa weg“ in die Aktion eingestiegen. Sabine und Volker Rotermund aus Neipperg etwa sind zuvor schon Halbmarathons gelaufen. Entsprechend haben sie das Augenmerk mehr auf Defizite in den anderen Disziplinen gelegt. „In den letzten zwei Wochen“ sind wir viel geschwommen, sagt der 54-Jährige.

„Die Orientierung im See ist total schwierig“, wundert sich Benjamin Schmiech aus Siglingen, mit 22 einer der Jüngsten. Wenigstens ist es nicht zu kalt. 23 Grad Wassertemperatur misst Tri-Team-Chef Hermann Utz. Zu viel für Neopren-Anzüge. Aber erkälten sich die Sportler nicht, wenn sie sich in nassen Sachen aufs Rad schwingen? Utz winkt ab: „Bei einem Puls über 140 steigt die Körpertemperatur auf 39 Grad – da heizen Sie von innen her auf.“

Der Zabergäu-Triathlon beginnt am Samstag, 31. Mai, um 13.40 Uhr mit Jugendwettbewerben. Start zum Volkstriathlon ist um 16.15 Uhr. Kurzentschlossene können sich vor Ort noch anmelden.




termine4besenkalenderverkehrspiele

An alle Leser der "Heilbronner Stimme"



Diese Woche neu im Kino

Umfrage

Lade TED
 
Ted wird geladen, bitte warten...
 

Archiv-Ticker: Zurückgeblättert

Anzeigenmarkt