Unterm Schloss gab’s Ärger

Von unserer Mitarbeiterin Birgit Riecker

Unterm Schloss gab’s Ärger
Das Neubaugebiet "Unter dem Schloss" im September: Anwohner und Bauherren brauchten viel Geduld. 

Cleebronn - Eigentlich sollten die Straßen im Baugebiet "Unter dem Schloss" Ende 2010 fertig sein. Dass sich die Erschließung lange hinzog, sorgte für Ärger. "Da gab es Verzögerungen, die unnötig und schade waren", sagt Cleebronns Bürgermeister Thomas Vogl. Der Zeitplan sei wohl zu ehrgeizig gewesen.

"Drei Monate Verzögerung waren witterungsbedingt, drei weitere Monate sind dem größeren Umfang der Erschließung geschuldet. Und dann gab’s noch Kommunikationsprobleme", sagt Vogl. Er ist sehr froh, dass Anlieger und Neubewohner so viel Geduld aufgebracht haben. Andererseits: "Vor drei Jahren hätte kein Mensch einen Pfifferling auf das Gebiet gewettet. Insofern ist das Ergebnis passabel." Vogl hofft, dass die Grundstücksverkäufe anziehen.

Anbau Zu den uneingeschränkt positiven Ereignissen 2011 zählt er die Gestaltung des Kreisverkehrsplatzes. Ebenfalls ein Meilenstein ist für ihn der Anbau an den Kindergarten in der Zeppelinstraße. "Er ist eine Nummer größer als der aktuelle Bedarf, aber auch wir werden uns der Ganztagsbetreuung stellen müssen", glaubt Vogl. "Es war die einzig richtige Entscheidung."

Eine tolle Sache war das Fest zum 125-Jahr-Jubiläum der Feuerwehr. "Eine Riesenleistung von allen Beteiligten", sagt Vogl anerkennend. Dass das Aushängeschild Cleebronns, der Freizeitpark Tripsdrill, seine Baumhäuser einweihen konnte, freut ihn ebenso wie die Leistung der Weingärtner Cleebronn-Güglingen. "Ihre Auszeichnung im Gault-Millau erfüllt uns mit Stolz."

Im evangelischen Pfarrhaus brennt wieder Licht: Pfarrer Dietmar Schuster und seine Familie sind dort eingezogen. Und auch auf dem Michaelsberg gibt es wieder einen Seelsorger, den katholischen Jugendpfarrer Stefan Fischer.

Planung Noch nicht zu Potte gekommen ist die Gemeinde in Sachen Sonne-Post-Areal. Vielleicht gelingt im dritten Anlauf die Bebauung der leer geräumten Fläche am Kreisverkehr. Nach wie vor ist im Erdgeschoss die Ladenzeile mit Metzger, Bäcker und Bank vorgesehen. In den Stockwerken darüber könnten seniorengerechte Wohnungen gebaut werden. "Wir sind dabei, belastbare Zahlen zu erheben", erklärt Vogl. "Und einen kompetenten Partner haben wir auch an der Hand."

Unterm Schloss gab’s Ärger
"Pumpe marsch!" hieß es bei der historischen Löschübung zum Feuerwehrjubiläum.Fotos: Birgit Riecker 



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