Fantasievolle Melodien unterstreichen Leidenschaft

Lauffen - Sanfte Violinenklänge, gefolgt von majestätischen Trompetentönen, hallen durch die Regiswindiskirche. Zahlreiche Besucher heißt Kantorin Johanna Machadobeim Konzert der Musikschule Lauffen willkommen.

Von Jacqueline Muth

Fantasievolle Melodien unterstreichen Leidenschaft

Musikalische Reise durch die Jahrhunderte: Gitarrenlehrer Uwe Kleber und Botond Rab auf der Querflöte beim Finale.

Foto: Jacqueline Muth

 Muth

Lauffen - Sanfte Violinenklänge, gefolgt von majestätischen Trompetentönen, hallen durch die Regiswindiskirche. Zahlreiche Besucher heißt Kantorin Johanna Machadobeim Konzert der Musikschule Lauffen willkommen. Auch Musikschulleiter Thomas Conrad freut sich über die Benefizveranstaltung zugunsten der Sanierung des evangelischen Gotteshauses.

Seiner braunen Konzertgitarre entlockt Dinko Besic fremdartig klingende Melodien. Mit Carlo Domeniconis türkischem "Koyunbaba", dem "Geist der Schafe", eröffnet er virtuos das Konzert. Kunstvoll zupft er die Saiten seiner Gitarre. Seine Musik lädt zum Träumen ein und entführt in wärmere Regionen und fremde Kulturen.

Von der "Sonate in G-Dur" von Wolfgang Amadeus Mozart geht es weiter zur "Rhapsody in Blue". Das Stück des Broadwaykomponisten George Gershwinwurde 1942 erstmals aufgeführt. Irina Postoronka begleitet ihren Ehemann Michael bei diesem Klassiker am Klavier.

Geigenlehrer Attila Deés spielt auf seiner Barockvioline. Die "Fantasie in h-Moll" von Georg Philipp Telemann zaubert er in den Kirchenraum.

Kunstvolle Triller, Glissandi und ein stimmungsvolles Vibrato bietet Ulrike Baral auf der Querflöte. Gemeinsam mit Günter Baral am Klavier führt sie die "Sonate D-Dur für Flöte und basso continuo" auf.

Neun Musikpädagogen begeistern bei diesem Benefizkonzert - auch Natalia Fritzsch. Auf der Gitarre spielt sie lächelnd und voller Freude Mason Williams" "Classical Gas". Die Zielgerade bilden Alexander Volk mit "Autumn Leaves" von Joseph Kosma am Akkordeon und anschließend Natalia Heilmann (Violine) mit Natalia Dyatchina am Klavier und ihren melancholischen sowie nachdenklichen Weisen. "Rumänische Volkstänze" von Bela Bartok stehen auf ihren Notenblättern. Einen krönenden Abschluss präsentiert Gitarrenlehrer Uwe Kleber. Mit Gastquerflötist Botond Rab bringt er besonderen Genuss: "Café" von Astor Piazzolla ist ein langsamer und gesetzter Tango. Er schließt den Kreis durch die verschiedenen Jahrhunderte, lässt ein gelungenes Konzert auf wundervolle Weise ausklingen.