Gebrauchtes bleibt hoch im Kurs

Von unserer Mitarbeiterin Susanne Walter

Gebrauchtes bleibt hoch im Kurs
Viele schöne Spielsachen gibt es für die kleinen Besucher beim Basar in der Massenbacher Mehrzweckhalle.Foto: Susanne Walter 

Schwaigern - Der Trend zur Wahl von gut erhaltenen gebrauchten Kleidern, Kinderwagen und Bobbycars reißt nicht ab. Auch Second-Hand-Spielsachen stehen weiterhin hoch im Kurs. Das beobachteten am Sonntag die Elternbeiratsvorsitzenden Manuela Essig und Katja Beck in der Mehrzweckhalle Massenbach. Dort laden die beiden evangelischen Kindergärten Biberbau und Spatzennest zweimal im Jahr zum Kinderkleider- und Spielsachenbasar ein, Ende Januar im Hinblick auf den Frühling und im September, wenn der Winter nicht mehr weit ist.

Keine Standgebühr 56 Verkaufstische waren es allein am Sonntagnachmittag. Dazu kamen acht Kindertische, besetzt mit Kindern und Jugendlichen, die hier, ohne eine Standgebühr bezahlen zu müssen, ihre ausrangierten Spielsachen verkaufen können.

Trends, was am meisten gekauft werde, gebe es eigentlich nicht, stellte Katja Beck fest. Großteile wie Kinderwagen und -fahrzeuge sind gefragt, vor allem bevor die warme Jahreszeit beginnt. "Die Besucher und die Verkäufer überrennen uns fast. Wir sind heiß begehrt", freuten sich die beiden Frauen im Organisationsteam einmal mehr.

Die obligatorische Schlange vor der Hallentür kurz vor Saalöffnung blieb auch dieses Mal nicht aus, und die Warteschlange derer, die auf einen Tisch aus sind, sei inzwischen auf 40 Verkaufswillige angewachsen. Deshalb wollen Manuela Essig und all die anderen Engagierten aus den Reihen der Elternbeiräte aus einem Herbstbasar am 23. September gleich zwei machen, damit alle Verkäufer zum Zug kommen.

Von 10 bis 12 Uhr soll die erste Staffel ihre Ware anbieten können und von 15 bis 17 Uhr die zweite. Dazwischen werde abgebaut und neu aufgebaut. Kulinarisch wollen sich die Teams auf die Doppelschicht mit Weißwürsten am Morgen und Kaffee und Kuchen am Nachmittag einstellen.

Am Sonntag blieb wenig übrig für die Kiste mit den unverkauften Spielsachen, die dann, nach dem Basar, gespendet werden. "Ein großes Angebot, und vieles ist sehr günstig. Warum also mehr Geld für Kleidung ausgeben, die ohnehin nicht lange passt?", brachte es Stammkundin Manuela Lämmle auf den Punkt.

Wünsche Nora, Aaron, Lina und Jona durften sich ihre Spielzeug-Wünsche zum großen Teil erfüllen. Was von Verkäufer-Seite nicht abgegeben wurde, kommt wohl beim nächsten Basar noch auf den Tisch. "Kleidung und Spielsachen verkaufen sich in der Regel zu gleichen Teilen", ließ Manuela Essig wissen.

Geteilt wird auch bei den beiden Kindergärten, die hier Teamwork arbeiten, was den Erlös betrifft. Der kommt übrigens jeweils den Einrichtungen selbst zugute. "Davon kaufen wir Dinge, die nicht unbedingt im Kindergarten-Budget liegen", erklärte Katja Beck.




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