Chefredakteur diskutiert mit Bürgern
Lokalpolitische Themen und die Meinung der Leser stehen im Mittelpunkt des Interesses, wenn Stimme-Chefredakteur Uwe Heer bei seiner Lokaltour in den Kommunen in der Region zu Gast ist.- Artikel
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Intensive Diskussion um das Rathaus
Von Reto Bosch
Leingarten - Umstrittene Fragen wie das Rathaus in Leingarten sind auch eine Herausforderung für den Journalismus. Dieses Thema stand am Montagabend im Mittelpunkt der ersten „Lokaltour“-Veranstaltung von Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer. Knapp 15 Leser diskutierten mit ihm und Redakteurin Valerie Blass intensiv, wie groß der Einfluss einer Zeitung auf die Meinung der Bürger ist. Den Vorwurf, das Medium betreibe Meinungsmache, wies Heer zurück und machte auf die Pflicht aufmerksam, Stellung zu beziehen. „Wir äußern Meinungen, machen aber keine Meinung.“
Trennung
Wichtig sei, dass Nachricht und Meinung in den Texten klar getrennt sei. Und darauf werde genau geachtet. Spiegelt ein Kommentar die Ansichten des einzelnen Redakteurs oder der gesamten Redaktion wieder? Heer machte deutlich, dass es sich um individuelle Überzeugungen handelt. „Meinungsvielfalt im Blatt ist ausdrücklich gewünscht.“
Altersstruktur
Die Gäste im Restaurant „Paradies“ hatten aber auch allgemeine Fragen mitgebracht. Mit Blick auf die Altersstruktur – die meisten Leser sind über 50 Jahre alt – wollten die Leingartener wissen, wie die Zeitung auf diese Herausforderung reagiert. Heer verwies auf Projekte wie „Zeitung in der Grundschule“ oder „Zeitung in der Schule“, die auch zum Ziel haben, Lesernachwuchs zu gewinnen. „Klar ist: Bis echte Leser daraus werden, vergeht viel Zeit“, sagte der Chefredakteur. Viel Wert lege die Stimme auf Nachrichtenkanäle wie das Internet. Stimme.de spreche viele jüngere Menschen an. Die Zahl der aufgerufenen Seiten, betrage inzwischen 500.000 pro Monat. Die „Lokaltour“ wird im Januar fortgesetzt.
Trennung
Wichtig sei, dass Nachricht und Meinung in den Texten klar getrennt sei. Und darauf werde genau geachtet. Spiegelt ein Kommentar die Ansichten des einzelnen Redakteurs oder der gesamten Redaktion wieder? Heer machte deutlich, dass es sich um individuelle Überzeugungen handelt. „Meinungsvielfalt im Blatt ist ausdrücklich gewünscht.“
Altersstruktur
Die Gäste im Restaurant „Paradies“ hatten aber auch allgemeine Fragen mitgebracht. Mit Blick auf die Altersstruktur – die meisten Leser sind über 50 Jahre alt – wollten die Leingartener wissen, wie die Zeitung auf diese Herausforderung reagiert. Heer verwies auf Projekte wie „Zeitung in der Grundschule“ oder „Zeitung in der Schule“, die auch zum Ziel haben, Lesernachwuchs zu gewinnen. „Klar ist: Bis echte Leser daraus werden, vergeht viel Zeit“, sagte der Chefredakteur. Viel Wert lege die Stimme auf Nachrichtenkanäle wie das Internet. Stimme.de spreche viele jüngere Menschen an. Die Zahl der aufgerufenen Seiten, betrage inzwischen 500.000 pro Monat. Die „Lokaltour“ wird im Januar fortgesetzt.
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