Farbbeutel-Anschlag auf Heilbronner Bank

Heilbronn - Unbekannte haben einen Farbbeutel-Anschlag auf die HypoVereinsbank in der Kaiserstraße verübt. Offenbar stecken Kapitalismusgegner der linksextremen Szene dahinter – ein entsprechender Bekennerbeitrag findet sich auf einem antifaschistischem Internetportal.

Von Adrian Hoffmann

Heilbronn - Unbekannte haben einen Farbbeutel-Anschlag auf die Heilbronner HypoVereinsbank in der Kaiserstraße verübt. Offenbar stecken Kapitalismusgegner der linksextremen Szene dahinter – ein entsprechender Bekennerbeitrag findet sich auf einem antifaschistischem Internetportal.

Fast die komplette Seitenfassade der Bank – direkt neben der Friedrich-Ebert-Brücke – wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ein großer Schriftzug „Krieg beginnt hier“ ist dort zu lesen.

Die Kapitalismusgegner schreiben im Internet, die HypoVereinsbank sei einer der Hauptsponsoren der Sicherheitskonferenz, die am 2. Februar in München stattfinde. Der Vorwurf: Die Konferenz biete für diverse Industrieländer und deren Politiker, Kapitalisten und Rüstungsunternehmen eine Plattform, um künftige Kriege, Ressourcenaufteilung und Kriegsstrategien zu besprechen.

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Die Bank hat bei der Heilbronner Polizei Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet, wie Polizeisprecher Rainer Köller bestätigte. Ein HypoVereinsbank-Sprecher sagte, die Schmierereien würden in Kürze entfernt. Die Heilbronner Bank sei die einzige betroffene Filiale. Zu den Vorwürfen der Kapitalismus-Gegner wollte er sich nicht äußern.

Der Farbbeutel-Anschlag in Heilbronn ereignete sich nach Angaben der Kapitalismusgegner bereits in der Nacht auf 17. Januar.