Anklage: Tricks mit Pfand für zwei Millionen Flaschen

Heilbronn  Zwei Männer müssen sich vor dem Heilbronner Amtsgericht verantworten. Die Angeklagten sollen eine Getränkeabfüllanlage im Landkreis Heilbronn betrieben und falsche Pfandmarken an Flaschen angebracht haben.

Von Helmut Buchholz

Pfandflaschen
ARCHIV - Leere Flaschen aus Plastik liegen am 01.09.2015 in Hamburg in einer Kiste. Wer eine Pfandflasche hat, kann sie so gut wie überall zurückgeben. Was heute selbstverständlich ist, war vor zehn Jahren noch umstritten - und hier und da gibt es immer noch Ärger um 25 Cent. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa (zu dpa "«In haushaltsüblichen Mengen» - Mit Pfand läuft's nicht überall glatt" vom 29.04.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit  

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Männern vor, falsche Pfandmarken an zwei Millionen Getränkeflaschen angebracht zu haben. Und zwar im Zeitraum zwischen 2014 und 2016. 

Die 52- und 45-Jährige sollen eine Getränkeanfüllanlage im Landkreis Heilbronn betrieben und sich der gemeinschaftlich gewerbsmäßigen strafbaren Kennzeichenverletzung schuldig gemacht haben. Deshalb stehen sie am Dienstagnachmittag vor dem Amtsgericht Heilbronn.

Gegen beide ist bereits ein Strafbefehl ergangen, der teilweise rechtskräftig ist.