Sturmfolgen: Förster mahnen zu erhöhter Vorsicht im Wald

Region Heilbronn  In den Wäldern der Region Heilbronn ist nach dem stürmischen Wochenende nach wie vor Vorsicht geboten.

Wie am Heuchelberg bei Leingarten sind auch andernorts einige stattliche Bäume umgeweht worden, abgebrochene Äste bedecken zudem einige Wege. „Waldarbeiter sind heute und morgen unterwegs, um Wege freizusägen“, stellte Immanuel Schmutz, Forst-Abteilungsleiter der Stadt Heilbronn, am Montagmittag auf Stimme-Anfrage fest. Einen Überblick habe man derzeit noch nicht.

Bei der Stärke des Sturms, der auch im Südwesten Orkanböen erreicht habe, müsse man aber mit einigen Schäden rechnen. Schmutz mahnt, bei Spaziergängen im Wald vorsichtig zu sein. Wege, auf denen viele Äste oder Bäume lägen, sollte man lieber meiden – weil sich abgebrochene Äste auch in den Baumkronen verfangen und nachträglich erst zu Boden fallen können.

Hochwasser 

Am Freitag war die Schifffahrt auf dem Neckar eingestellt worden. Hochwasser hatte die Pegel über kritische Marken steigen lassen. Abgebrochene Äste oder Baumstämme als Treibgut komme als Gefahr für die Schiffe hinzu, erklärte Jörg Huber vom Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg.

Auf der Strecke Mannheim-Heilbronn saßen am Montagmorgen noch rund 29 Schiffe fest. Im Verlauf des Montags sollen bei sinkenden Pegeln erste Neckarabschnitte wieder freigegeben werden. Huber rechnet damit, dass am Dienstag der komplette Neckar wieder schiffbar sein wird. cf