Zwei Jahre vor Buga-Beginn: Passt der Zeitplan?

Heilbronn  Gerade mal zwei Jahre bleiben noch: Am 17. April 2019 öffnet die Bundesgartenschau Heilbronn ihre Tore. Es gibt Bereiche, in denen die Verantwortlichen dem Zeitplan hinterherhinken.

Von Iris Baars-Werner

Blick auf das Buga-Gelände von Ende März 2017. Es wird kräftig gegraben. Foto: Werner Kuhnle  

Für den Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019 Heilbronn ist der Donnerstag dieser Woche, an dem die IGA in Berlin eröffnet wird, ein besonderer Tag. Nicht nur, dass Hanspeter Faas zusammen mit dem Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel nach Berlin fliegt zur Eröffnung der Internationalen Gartenbauausstellung. Der Tag markiert auch unumkehrbar die Tatsache: „Die IGA ist die Gartenschau, die vor uns stattfindet“, danach ist Heilbronn an der Reihe.

Im Herbst wird Faas den Staffelstab und die Fahne in Berlin abholen, am 17. April 2019 wird die Fahne dann in Heilbronn im Neckarbogen gehisst. „Wenn du mit diesem Wissen über die Baustelle schaust, dann merkst du schon, wie viel noch zu tun ist“, sagt Faas im Stimme-Interview. Nun wachse „der Respekt davor, dass alles fertig wird“.

Das ganze Interview mit Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas lesen Sie hier.

Wiedereröffnung Karl-Nägele-Brücke steht an

Voll im Zeitplan ist Heilbronn mit der Karl-Nägele-Brücke, die in diesem Sommer fertig wird. Ihre Wiedereröffnung nach der Erweiterung ist notwendig, um die Kalistraße aus dem Buga-Gelände herausnehmen zu können. Das sei, so Faas, „die Achillesferse“ gewesen.

Auch der Neckaruferpark liege voll im Zeitplan. Im Stimme-Interview gibt Faas zu, dass es aber auch Bereiche gibt, wo die Buga-GmbH dem Zeitplan hinterherhinkt. Dazu gehört die innere Erschließung mit Straßen und Wegen. Und die Infrastruktur unter der Erde, die für den Weiterbau des Stadtteils Neckarbogen nach der Gartenschau schon jetzt gelegt werden muss. Faas: „Da gibt es einen großen Abstimmungsbedarf, da müssen wir uns mächtig ins Zeug legen, dass das passt.“