Bürgerabend zum Buga-Konzept

Heilbronn  Das Interesse der Heilbronner an der Bundesgartenschau ist groß und die Grundstimmung gegenüber diesem Großereignis ausgesprochen positiv. Das ist das Ergebnis des Bürgerdialogs vom Montagabend in der Harmonie.

Von Iris Baars-Werner

Und die Anregungen sind vielfältig, die die etwa 400 Bürger haben, die zu der Veranstaltung kamen. So erfuhren sie, dass die Buga-Macher den Besucherverkehr möglichst aus der Stadt heraushalten wollen: Die auswärtigen Gäste sollen von April bis Oktober 2019 auf große Parkplätze außerhalb der Stadt gelotst werden und dann mit Shuttlebussen zum Gelände gebracht werden.

Dazu will man beispielsweise Gewerbeflächen anmieten, die nicht mehr genutzt werden. Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas gab zu, dass ihm eher die einheimischen Besucher Sorgen machen: "Die kennen sich aus und wollen direkt bis zur Buga fahren, aber das wollen 5.000 andere auch."

Auch den Wasserweg will man nutzen, um Tagesbesucher zur Buga zu bringen. Vielleicht können auch Hotelschiffe an der Neckarseite am Buga-Gelände anlegen, sagte Oliver Toellner von der Buga-Gesellschaft.

Gastronomie 

Mit etwa 5.000 Plätzen innen und noch einmal so vielen außen will die Buga Heilbronn in Sachen Gastronomie aufwarten. " Das wird trotzdem nicht reichen," bekannte Faas. Man setze darauf, dass die Buga-Besucher auch in der Innenstadt zum Essen gehen und dass die Heilbronner Wirte die 173 Tage Gartenschau nutzen, um den auswärtigen Gästen ein attraktives Angebot zu machen.

In den nächsten Monaten werden Tourismus und Gastronomie zu den Themen gehören, die die Buga-GmbH mit den Heilbronnern und der Region in sogenannten Bugacafes besprechen will. Am 18. Mai wird das erste von insgesamt sechs solcher Treffen stattfinden.