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Anspruchsvolle Bauarbeiten am neuen Presswerk
Staub ist Gift für die Qualität in jedem Presswerk. Mit Kunststofffolien war die laufende Produktion von der Baustelle abgetrennt. Neckarsulm - Der Neubau eines Presswerks auf der grünen Wiese ist komplex genug. Was aber Projektleiter Jürgen Heinzelmann in den vergangenen zwei Jahren geschafft hat, war eine besondere Herausforderung: Schließlich steht das Presswerk mitten in der Fabrik.
Trotz Großbaustelle im Zentrum des Warenflusses musste der Standort neue Produktionsrekorde aufstellen. Zeitweise war der aktive Teil des Presswerks nur durch Plastikfolien von der staubigen Baugrube getrennt.
Baustellenlogistik
Viele logistische Prozesse mussten für die Dauer der Bauarbeiten umgeplant werden – im Presswerk und in der gesamten Fabrik. Außerdem nutzte Jürgen Heinzelmanns Team sämtliche Sommer- und Weihnachtspausen, wenn etwa Bahngleise neu verlegt werden mussten.
14 Einzelpressen wurden zu Beginn der Umbauarbeiten dort demontiert, wo heute die neue Halle steht. Etwa 38 500 Kubikmeter Material wurden mit dem Abbruch und den Erdarbeiten bewegt – schließlich hat die 25 Meter hohe Halle einen 5,5 Meter tiefen Keller. Eine große Herausforderung war das Grundwasser, das aus dem Loch gepumpt werden musste. Mit rund 125 Meter Länge und 75 Meter Breite ist die Halle sogar größer als ein durchschnittliches Fußballfeld. mfd
5,5 Meter tief ist der Keller unter dem neuen Presswerk. Während der Bauarbeiten musste das Grundwasser abgepumpt werden.
Einige Teile der neuen Presse wurden per Schiff angeliefert.
Eine alte Halle musste dem modernen Neubau weichen. 14.10.2009
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