Filmklassiker "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" wird zur Serie

Stars wie Moritz Bleibtreu und Lars Eidinger spielen in der sechsteiligen Miniserie nach Vorlage eines der berühmtesten deutschen Filme aller Zeiten: Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" erhält eine Neuauflage.

Von teleschau - der mediendienst

201801_324663_1_048.jpg
Auch ein Film von 1931 kann cool sein: Mit diesem Motiv wirbt das Projekt einer sechsteiligen Miniserie nach Fritz Langs Kultfilm "M - Eine Stadt sucht einen Mörder", die ORF und der Pay TV-Kanal RTL Crime derzeit mit großem Staraufgebot entstehen lassen.   Foto: Superfilm

Der Pay TV-Sender RTL Crime stemmt gemeinsam mit dem ORF das Budget einer Miniserie, die mit cineastischem Donnerhall-Namen aufhorchen lässt. "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" war 1931 nicht nur einer der ersten deutschen Tonfilme. Fritz Langs Meisterwerk gilt bis heute als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Filme weltweit. Der düstere, verstörende Krimi spielt in seiner Neuauflage in Wien, wo eine Serie von Kindsmorden verschiedene Schichten der Gesellschaft beschäftigen.

Anfang 2018 beginnen die Dreharbeiten. Im mehr als hundertköpfigen Ensemble spielen Stars wie Moritz Bleibtreu, Lars Eidinger, Verena Altenberger, Bela B, Udo Kier oder Sophie Rois. Hauptverantwortlich für Drehbuch, Regie und Produktion ist David Schalko. Der 1973 geborene Österreicher machte sich einen Namen mit hochgelobten Serien wie "Braunschlag" und "Altes Geld".

Nach "Babylon Berlin", finanziert von Sky und ARD, ist "M" das zweite deutschsprachige Serien-Großprojekt, das in Partnerschaft eines staatlichen Senders und eines privaten Pay-TV Kanals entsteht. Wann "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" ausgestrahlt wird, ist noch unklar.

201801_324663_2_048.jpg
Fritz Lang, hier bei den Dreharbeiten zu "Dr. Mabuse" (1922), war einer der berühmtesten deutschen Regisseure aller Zeiten. Sein Film "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931 entsteht nun neu als sechsteilige Miniserie.   Foto: Hulton Archive / Getty Images
201801_324663_3_048.jpg
Moritz Bleibtreu, hier bei der Bambi-Verleihung im November 2017, hat sich nach "Schuld nach Ferdinand von Schirach" für ein weiteres Serienprojekt verpflichtet. Im deutsch-österreichischen Sechtteiler "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" ist Bleibtreu prominentes Mitglied eines Casts mit mehr als 100 Sprechrollen.   Foto: Alexander Koerner/Getty Images
201801_324663_4_048.jpg
Szene aus dem Original von 1931: Ein Fahndungsplakat ruft die Bürger zur Mithilfe bei der Suche nach dem Kindermörder auf, der lange Zeit nur als Schatten zu sehen ist.   Foto: HR / Degeto
201801_324663_5_048.jpg
Lars Eidinger, hier bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2017, war auch in Tom Tykwers Serie "Babylon Berlin" dabei, die 1929 spielt. Nun tritt der Berliner Ausnahmeschauspieöer für ein weiteren aufwendiges Serienprojekt vor die Kamera, das seine Wurzeln in der gleichen Zeit hat. Fritz Langs Film "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" kam 1931 in die Kinos.   Foto: Andreas Rentz/Getty Images
201801_324663_6_048.jpg
"M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931: Der Mörder (Peter Lorre) wird systematisch in die Enge getrieben - die ganze Stadt jagt ihn.   Foto: HR / Degeto
201801_324663_7_048.jpg
Immer wieder sucht sich der Mörder (Peter Lorre) neue Opfer - im Klassiker "M - Eine Stadt sucht einen Mörder", der nun als Serie eine Comeback feiert.   Foto: HR / Degeto
201801_324663_8_048.jpg
Szene aus "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931: Der Schränker (Gustaf Gründgens), Anführer und Ankläger der Verbrecherwelt, fordert die Todesstrafe für den Kindermörder.   Foto: HR / Degeto