"Die Hand Gottes": Biopic-Serie über Diego Armando Maradona

Eine Biopic-Serie zeichnet das Leben eines der besten Fußballspieler aller Zeiten nach. Ausreichend Stoff liefert die Reihe über Diego Armando Maradona. Die "Hand Gottes" sorgte auch außerhalb des Platzes für Schlagzeilen.

Von teleschau - der mediendienst

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Bei Promi-Spielen zeigt der 57-jährige Maradona heute noch, dass er wie kaum ein anderer den Ball streicheln kann.   Foto: Leon Neal/Getty Images

Er gilt als einer der besten Fußballspieler aller Zeiten. Diego Armando Maradona! Sein größter Erfolg: Weltmeister beim Turnier 1986 in Mexiko. Als Kapitän führte er die argentinische Nationalmannschaft zum Titel - mit dem Segen von ganz oben. Maradona erzielte im Viertelfinale gegen England eines der bekanntesten Tore der Fußballhistorie. Ziemlich eindeutig regelwidrig hob er den Ball damals mit seiner Hand über den englischen Torhüter Peter Shilton hinweg ins Netz. Nach dem Spiel sprach er von der "Hand Gottes", die das Tor erzielt habe. Diesen berühmten Ausspruch der "Hand Gottes" nimmt Prime Video, der Streaming-Service von Amazon, zum Titel einer Biopic-Serie über den in seinem Heimatland Argentinien beinahe göttlich verehrten Fußballer.

Das neue Prime Original zeigt Maradonas "einzigartige Reise durch das ereignisreiche Leben des ehemaligen Spielers - von seinen frühen Jahren bis hin zu den Meilensteinen seiner erfolgreichen Karriere, die sich von seiner Heimatstadt Argentinien bis nach Spanien und Italien erstreckte", wie Amazon mitteilt.

Maradona sorgte aber nicht nur auf dem Platz für Schlagzeilen. In der von BTF Media in Zusammenarbeit mit Dhana Media und Raze produzierten Serie werden auch einige Skandale des einstigen Weltstars behandelt. Bei der Weltmeisterschaft 1994 musste er seine internationale Karriere nach einer positiven Dopingprobe beenden. Ein schwerer Herzinfarkt (2000) wurde auf eine Überdosis Kokain zurückgeführt. Maradona unterzog sich anschließend einer Entziehungskur auf Kuba, wo er Freundschaft mit dem damaligen Staatspräsidenten Fidel Castro schloss. Immer wieder schockten Bilder, die den einst genialen Mittelfeldspieler mit chronischem Übergewicht zeigten.

Wann die Biopic-Serie, die noch keinen finalen Namen trägt, zu sehen sein wird, und mit welchen Schauspielern gearbeitet wird, ist noch nicht bekannt. Sie wird neben Deutschland und Österreich in insgesamt 200 Ländern und Territorien verfügbar sein.

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Legenden des Fußballs: Trainer-Star José Mourinho (links) neben Diego Armando Maradona.   Foto: Alexander Scheuber/Getty Images For Hublot
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Mit der berühmten Nummer 10 auf dem Rücken führte Diego Armando Maradona die argentinische Nationalmannschaft 1986 zum Weltmeistertitel.   Foto: Richard Heathcote/Getty Images