Warum der Tod seines Vaters ihn zum Lachen bringt

Im Juli musste Marilyn Manson den Tod seines Vaters beklagen. Im Interview verrät der Schockrocker nun pikante Details über dessen letzte Stunden.

Von teleschau - der mediendienst

Marilyn Manson
Vor etwa einem Jahr starb Marilyn Mansons Katze Lily White. "Ich vermisse sie sehr."  Foto: Stuart C. Wilson/Getty Images

Wird der selbsternannte Antichrist Superstar langsam weich? Eigentlich kennt man Marilyn Manson als unnahbaren, krawalligen Schockrocker, im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau zeigt sich der inzwischen 48-Jährige nun von seiner verletzlichen Seite. Der Grund: Zuletzt hatte Manson, bürgerlich Brian Hugh Warner, einige schwere Schicksalsschläge zu verkraften - nicht nur den Tod seiner geliebten Katze Lily White ("Ich vermisse sie sehr").

Nachdem vor vier Jahren Mansons Mutter starb, musste der Musiker kürzlich auch den Verlust seines Vaters beklagen. "Mein Dad und ich waren oft mit meinen Kumpels feiern", erklärt der Rockstar. Hugh Warner starb im Juli an einer Krebserkrankung. Manson erinnert sich: "In der Nacht, bevor er starb, wurde er noch wiederbelebt. Am Morgen musste ich die Entscheidung fällen, die Geräte abzuschalten."

Trotz aller Tragik erinnert sich Manson auch mit einem Schmunzeln an die letzten Stunden mit seinem Vater. "Seine Schwester hielt dabei seine eine Hand, die andere hatte er an seinem besten Stück. Ich erzähle das, weil mein Dad sich freuen würde, wenn die ganze Welt wüsste, dass er mit der Hand an seinem Schwanz gestorben ist."

Ob Hugh Warner das neue Album seines Sohnes ("Heaven Upside Down" erscheint am 6. Oktober) gefallen hätte? Daran hat Manson keine Zweifel: "Weil es die überzeugendste Platte ist, die ich je gemacht habe. Er hat seinen Glauben an mich weitergereicht."

Musiker Marilyn Manson

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Im Interview erinnert sich ein ungewohnt sentimentaler Marilyn Manson an den Tod seines Vaters: "In der Nacht, bevor er starb, wurde er noch wiederbelebt. Am Morgen musste ich die Entscheidung fällen, die Geräte abzuschalten."  Foto: Perou
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Der Tod seines Vaters war für Marilyn Manson ein einschneidendes Erlebnis - aber auch eines, über das er rückblickend schmunzeln kann: "Seine Schwester hielt dabei seine eine Hand, die andere hatte er an seinem besten Stück."  Foto: Perou