So litt sie nach dem Terroranschlag auf ihr Konzert

Schon kurz nach dem Anschlag auf ihr Manchester-Konzert kündigte Ariana Grande eine Benefiz-Veranstaltung an. Doch innerlich war die Sängerin am Boden zerstört, wie ihr Manager nun verriet.

Von teleschau - der mediendienst

Ariana Grande
Ariana Grande litt sehr nach dem Anschlag auf ihr Konzert. Dennoch war sie sich sicher: "Wenn ich jetzt nichts tue, bin ich für die Menschen nicht derjenige, der ich zu sein vorgebe."   Foto: Getty Images/Dave Hogan for One Love Manchester

Den 22. Mai 2017 wird Ariana Grande wohl nie vergessen: 22 Menschen starben an jenem Tag in Manchester, als ein Selbstmordattentäter gegen Ende eines Konzerts der US-Sängerin eine Bombe zündete. Grandes Manager Scooter Braun erzählte nun im Podcast "Big Questions with Carl Fussman", wie sehr die Sängerin nach dem schrecklichen Anschlag litt.

"Als sie herausfand, dass Fans von ihr starben, war sie ... so traurig", zitiert "NME" aus dem Gespräch. "Sie weinte tagelang, sie spürte alles - jedes Gesicht, jeden Namen." Er werde nie vergessen, so Braun, wie Grande sagte: "Wenn ich jetzt nichts tue, bin ich für die Menschen nicht derjenige, der ich zu sein vorgebe." Schon wenige Tage nach dem Attentat hatte Grande ein Benefizkonzert für die Opfer von Manchester und ihre Angehörigen angekündigt, das schließlich im Juni stattfand.

Die Ereignisse vom Mai seien "unvorstellbar" gewesen, so Scott Braun. "Wir hatten kein Recht, selbst traurig zu sein", so der Musikmanager. "Wir mussten uns jedesmal selbst daran erinnern, dass wir es nach Hause geschafft hatten. Dass unsere Liebsten noch da sind. Dass aber diese Mutter nie mehr heimkommen wird, diese Tochter nie mehr heimkommen wird, dieser Sohn nie mehr heimkommen wird, dieser Vater nie mehr heimkommen wird."

Sängerin Ariana Grande

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23 Menschen starben nach der Bombenexplosion in Manchester, darunter auch der Selbstmordattentäter.   Foto: Dave Thompson/Getty Images
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Nach dem Anschlag wurden Konzertbesucher in Sicherheit gebracht. Unter den Besuchern befanden sich auch zahlreiche Kinder und Jugendliche.   Foto: Christopher Furlong/Getty Images
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Beim Benefizkonzert am 4. Juni stand Grande unter anderem mit Coldplay-Sänger Chris Martin auf der Bühne.   Foto: Getty Images/Dave Hogan for One Love Manchester
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Nach dem Terroranschlag vom 22. Mai weinte Ariana Grande "tagelang", wie ihr Manager nun erzählte.   Foto: Universal