"In meinem Kopf sitzt eine Krankheit, die mich töten will"

Ein Teufelskreis aus Depression und Drogen: In einem neuen Interview spricht Robbie Williams offen wie nie über seine Dämonen.

Von teleschau - der mediendienst

Robbie Williams
Robbie Williams leider noch heute unter Angstzuständen, Essstörungen und Lampenfieber.   Foto: Shirlaine Forrest/Getty Images

Offene Worte von Robbie Williams: In einem Interview mit der britischen "Sun" sprach der Sänger schonungslos über seine Depression. "In meinem Kopf sitzt eine Krankheit, die mich töten will", so der 44-Jährige. "Ich muss mich dagegen schützen."

Früher habe er seine Sorgen regelmäßig mit Drogen betäubt, bekennt Williams. Erst als Musikerkollege Elton John ihm riet, sich in Behandlung zu begeben, sei er mit Mitte 20 erstmals auf Entzug gegangen. Dennoch sei er immer wieder rückfällig geworden: An seinem 33. Geburtstag sei er gar "24 Stunden entfernt vom Tod gewesen". Nur ein erneuter Entzug habe ihn gerettet. "Durch die Dinge, die ich mir antat, war ich dem Ende schon oft sehr nah." Heute, so Williams, sei er clean.

Dennoch werde er noch immer von Angstzuständen, Essstörungen und Lampenfieber heimgesucht: "Wenn ich auf mich gestellt bin, neige ich dazu, alles zu ruinieren", sagt Williams. Halt gab ihm stets seine Frau Ayda Field (38), mit der er zwei Kinder hat: "Sie päppelte mich auf, gab mir genau das, was ich in diesem Moment braucht. Ein bisschen Liebe."

Sänger Robbie Williams

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"Sie päppelte mich auf, gab mir genau das, was ich in diesem Moment braucht. Ein bisschen Liebe": Robbie Williams über seine Frau Ayda Field.   Foto: Ian Gavan/Getty Images
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Man sieht es vielleicht nicht gleich, aber auch ein Megastar wie Robbie Williams hat seine Krisen.   Foto: Gareth Cattermole/Getty Images
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"Durch die Dinge, die ich mir antat, war ich dem Ende schon oft sehr nah": Robbie Williams hat sich in einem Interview ausführlich zu seiner Depression geäußert.   Foto: Sascha Steinbach / Getty Images