Keine Twitter-Tiraden von Donald Trump - für elf Minuten

Was viele Kritiker fordern, ist nun tatsächlich passiert - wenn auch nur für elf Minuten: Donald Trumps Twitter-Account wurde gesperrt. Wie sich herausstellte, geht die Tat auf einen Mitarbeiter zurück, der seinen letzten Arbeitstag hatte.

Von Jan Treber

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Alles wieder beim Alten: Donald Trump tweetete nach der kurzen Sperrung fleißig weiter - und verlor kein Wort über den Zwischenfall.   Foto: Screenshot, Twitter/@realDonaldTrump

Donald Trump beleidigt über seinen privaten Twitter-Account Schauspieler und Medien, äußert sich verächtlich über das Justizsystem oder macht auch mal Außenpolitik. Auf der Plattform des Kurznachrichtendienstes folgen ihm 41 Millionen Menschen.

In der Nacht zum 3. November war Donald Trumps privater Twitter-Account "@realDonaldTrump" jedoch für elf Minuten nicht erreichbar. Das Unternehmen verwies zunächst schlicht auf einen "menschlichen Fehler" und versprach Besserung: "Wir untersuchen den Fall weiterhin und unternehmen Schritte, damit sich das nicht wiederholt." Später mussten die Verantwortlichen jedoch einräumen, dass ein Mitarbeiter des Kundenservice den Account gesperrt hatte - mit Absicht und am letzten Arbeitstag. Man führe derzeit eine volle interne Überprüfung durch.

Trumps offizielles Twitter-Konto "@Potus" mit 21 Millionen Followern, welches er allerdings seltener nutzt, war von dem Ausfall nicht betroffen. Immer wieder wird Twitter aufgefordert, Trumps Account zu sperren, weil er mit seinen Beleidigungen die Geschäftsbedingungen des sozialen Netzwerks verletze.

Rubrik Computer - Internet