Jim Carrey macht Schluss mit "fakebook"

Schauspieler Jim Carrey löscht seine Facebook-Seite, verkauft seine Facebook-Aktien und fordert die Aktionäre des sozialen Netzwerks auf, es ihm gleichzutun.

Von Jan Treber

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Jim Carry drückt mit diesem Bild aus, was er von Facebook hält.   Foto: JimCarrey / Twitter

Die Kritik an Facebook reißt nicht ab und erreicht jetzt auch Hollywood. In einem Tweet unter dem Hashtag "#unfriendfacebook" erklärt Starschauspieler Jim Carrey, er werde seine Facebook-Aktien verkaufen und seine Facebook-Seite löschen. Das soziale Netzwerk unternehme nicht genug gegen russische Einmischung und habe im Wahlkampf durch Werbeeinnahmen auch noch davon profitiert. Alle Investoren, die sich um die Zukunft sorgen, sollten das Gleiche tun, so Jim Carrey weiter. Der Tweet ist mit einem wohl von Carrey selbst gezeichnetem Bild mit dem Zusatz "fakebook" betitelt.

Erst kürzlich hatten ehemals hochrangige Facebook-Mitarbeiter das soziale Netzwerk massiv kritisiert. Die Plattform mache ihre Nutzer süchtig, nutze generell menschliche Schwächen aus und müsse daher stärker reguliert werden. Facebook selbst musste einräumen, dass fingierte Wahlkampfpropaganda aus dem russischen Raum 126 Millionen Menschen in den USA erreichte.

Rubrik Computer - Internet

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Seinen Facebook-Account hat Jim Carrey aus Protest gelöscht. Sein Vorwurf: Das soziale Netzwerk unternehme nicht genug gegen russische Einmischung und habe im Wahlkampf durch Werbeeinnahmen auch noch davon profitiert.   Foto: Vittorio Zunino Celotto/Getty Images
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Beim Thema Facebook ist Komödien-Star Jim Carrey das Lachen vergangen.   Foto: Vittorio Zunino Celotto/Getty Images