Digitales Malen nach Zahlen

Malen nach Zahlen erlebt eine weitere Renaissance - diesmal aber digital. Die äußerst erfolgreiche App "Pixel Art" ist das beste Beispiel dafür.

Von Jan Treber

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Bei Pixel Art von Easybrain werden einfache, verpixelte Motive ausgemalt.   Foto: Easybrain

Wer kennt nicht Malen nach Zahlen? Sogar der berühmte Andy Warhol integrierte das beliebte Prinzip der Hobbykünstler in seiner eigenen Arbeit. Heutzutage wird es häufig auch zum Stressabbau benutzt. Dass Malen nach Zahlen auch digital geht, beweist die App "Pixel Art" - und das äußerst erfolgreich. Millionen von Downloads verzeichnet die App von Easybrain in den Stores. Unter anderem eben, weil es einfacher nicht geht: Nach der Auswahl eines der vielen kostenlosen Motive kann es gleich losgehen. Per Fingerwisch malt man die verpixelten Bilder aus, daher auch "Pixel Art". Das ist zum einen entspannend, zum anderen macht es aus unerfindlichen Gründen Spaß.

Easybrain hat um Pixel Art ein kleines Mikrouniversum geschaffen. Neben den täglich neuen Bildern können Nutzer seit Kurzem mit der "Pixel Art-Kamera" nämlich auch eigene Motive erstellen - etwa aus Fotos, die dann verpixelt werden. Im Rahmen des Updates gibt es zudem eine Ausmalfunktion für 3D-Bilder.

Pixel Art ist extrem erfolgreich. Zeitweise hatte die App im Google Play Store mehr Downloads als der Messenger-Gigant WhatsApp. Auch finanziell muss sich das Ganze offenbar lohnen. Die nicht unbedingt seltene Werbung kann natürlich mit der kostenpflichtigen Premium-Version entfernt werden. Ansonsten gibt es Pixel Art gratis für Android und iOS.

Rubrik Computer - Internet