Alexa hilft sich selbst

Die digitale Assistentin Alexa von Amazon verweist Nutzer vereinzelt auf bestimmte Skills, wenn sie keine Antwort weiß. Ein Amazon-Sprecher bestätigte die Einführung der neuen Funktion.

Von Jan Treber

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Durch Skill-Empfehlungen von Alexa wird Amazons Echo wohl noch ein Stück smarter.   Foto: Amazon

Amazons Alexa empfiehlt Nutzern bestimmte Skills von Drittanbietern, wenn sie auf eine Frage keine Antwort weiß oder einen Sprachbefehl nicht befolgen kann. Wie so häufig wurde die neue Funktion nicht durch eine offizielle Mitteilung bekannt, sondern durch findige Nutzer. Denn üblicherweise antwortet Alexa mit "das weiß ich leider nicht", wenn sie einer Spracheingabe nicht nachkommen kann. Immer häufiger soll die Assistentin bei bestimmten Fragen auf Skills von Drittanbietern verwiesen haben, die weiterhelfen könnten.

Wie der Digitalblog Techcrunch berichtet, habe Amazon die Einführung der neuen Funktion bestätigt. Ein Sprecher sagte demnach: "Wir freuen uns, die Funktion zu erweitern und sie immer mehr Kunden zur Verfügung zu stellen, um Skills zu entdecken und Informationen von Alexa zu bekommen."

Google Home hat eine ähnliche Funktion bereits integriert. Der Assistent des Hauptkonkurrenten empfiehlt Nutzern Applikationen von Drittanbietern, wenn sie für eine Nutzerfrage relevant sind. Amazon will hier den Anschluss finden, die Assistentin Alexa hat aber durch den früheren Markteintritt insgesamt die Nase vorn. Über 15.000 Skills sollen bereits zur Verfügung stehen.

Rubrik Computer - Internet