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Düsterer Kampf an der Heimatfront: «Homefront»
Es ist ein düsterer Blick in die Zukunft: Die USA besetzt von einem diktatorischen, vereinten Korea. Nur ein paar Rebellen widersetzen sich gegen die brutalen Besatzer. Vor diesem fiktiven Szenario ist der Ego-Shooter «Homefront» angesiedelt.
Damit es auch nur ansatzweise sinnvoll klingt, hat sich der Entwickler Kaos Studios eine Hintergrundgeschichte einfallen lassen, die in der heutigen Zeit ihren Ausgang nimmt. Die USA geraten durch eine Energiekrise in eine wirtschaftliche Abwärtsspirale unvergleichlichen Ausmaßes. Als 2023 noch eine Grippe-Epidemie ausbricht, bricht die öffentliche Ordnung zusammen, die Regierung verliert die Kontrolle. Das wiedervereinte und erstarkte Korea nutzt diese Schwäche aus: Die neue Supermacht Asiens überfällt die USA 2025 und besetzt das Land. In dem Polizeistaat werden Dissidenten brutal verfolgt, öffentliche Hinrichtungen gehören zum Alltag.
Der Spieler übernimmt die Rolle des ehemaligen Piloten Robert Jacobs, der sich 2027 dem Widerstand an der Heimatfront - daher der amerikanische Titel «Homefront» - anschließt. In der Einzelspieler-Kampagne tut er sich mit anderen Dissidenten zusammen, um dem Feind mit Guerillamethoden zu stören. Die Szenarien des Mehrspieler-Modus' sind zeitlich früher angesiedelt und drehen sich um den Kampf des US- Militärs gegen die Invasoren. Bis zu 32 Spieler können online gegeneinander antreten. Zu den Besonderheiten gehört unter anderem, dass Spieler Drohnen einsetzen können.
Die Hintergrundgeschichte stammt von John Milius, der die Drehbücher zu Hollywood-Filmen wie «Apocalypse Now» und «Conan der Barbar» geschrieben hat. Zum Spiel soll es auch einen Roman geben. «The Voice of Freedom» stammt von Milius und dem US-Autor Raymond Benson.
Das von THQ veröffentlichte Spiel hat eine USK-Freigabe ab 18 Jahren erhalten und kommt ungeschnitten in den deutschen Handel.
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