- Artikel
- 6 Kommentare
- Versenden
Westerwelle geht zum Angriff über
FDP-Chef Guido Westerwelle ist in der Debatte über die Auswahl seiner Begleiter bei Auslandsreisen in die Offensive gegangen. Beim ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Rückkehr aus Südamerika griff der Außenminister Opposition und Medien scharf an.
Die Attacken auf seine Person, seien Teil des nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampfs. «Wir erleben, wie in NRW eine linke Mehrheit vorbereitet werden soll. Das ist, worum es in Wahrheit geht», sagte er am Sonntag beim Landesparteitag der NRW-FDP in Siegen.
Deshalb rechne er bis zum 9. Mai weiteren Angriffen. «Das wird so weitergehen bis zur Wahl», sagte er. In Richtung der Medien rief Westerwelle unter dem lauten Beifall der Delegierten: «Ihr kauft mir den Schneid nicht ab». Zur Zusammensetzung seiner Delegationen auf Auslandsreisen sagte Westerwelle: «Ich werde auch in Zukunft der deutschen Wirtschaft und insbesondere dem Mittelstand in anderen Ländern die Türen öffnen.» Westerwelle wurde von den Parteitagsdelegierten minutenlang mit Ovationen gefeiert.
In der Öffentlichkeit und von Oppositionspolitikern war dem Außenminister vorgehalten worden, er habe frühere Geschäftsfreunde mit auf Reisen genommen. Es gab auch Spekulationen, Westerwelles Lebenspartner Michael Mronz könnte solche Reisen zur Anbahnung eigener Geschäfte nutzen. Zur Delegation einer China-Reise im Januar gehörte auch der Chef eines Unternehmens, an dem Westerwelles Bruder Anteile hält.
Die Opposition greife zu «sehr unappetitlichen Maßnahmen», um der FDP zu schaden. Sie ziehe jetzt auch Bundespräsident Horst Köhler in die Wahlkampfauseinandersetzung um seine Äußerungen zur Reform des Sozialstaats. «Damit ist in meinen Augen der absolute Tiefpunkt erreicht. Hat denn die Opposition vor gar nichts mehr Respekt», sagte Westerwelle. Die Attacken auf ihn zeigten auch, «dass wir der Konkurrenz zu groß geworden sind». Das sei ein gutes Zeichen.
19:56 Uhr
19:53 Uhr
Friedrich erhält breite Zustimmung
18:37 Uhr
Fußball-EM: Junge Union kritisiert Stadt
17:44 Uhr
16:12 Uhr
15:16 Uhr
15:10 Uhr
Lissabon (dpa) 06:08 Uhr
Großdemonstration in Lissabon gegen Sparkurs
Berlin (dpa) 06:03 Uhr
«BamS: BKA ließ Ermittlungsdaten im Fall des Neonazi-Trios löschen
New York (dpa) 05:58 Uhr
Schock vor den Grammys: Whitney Houston ist tot
Kairo (dpa) 04:53 Uhr
Krisentreffen der Arabischen Liga zu Syrien
New York (dpa) 04:48 Uhr
Whitney Houston mit 48 Jahren gestorben
New York (dpa) 04:02 Uhr
Whitney Houston im Alter von 48 Jahren gestorben
New York (dpa) 03:03 Uhr
394 mal gelesen
Neckar: Immer mehr Schiffe hängen fest
391 mal gelesen
Nach Handzeichen Unfall verursacht
304 mal gelesen
Narren ziehen durch die Gassen von Gochsen
215 mal gelesen
Christian von Stetten wegen Engagement für die Malediven unter Druck
212 mal gelesen
Berlin (dpa) 13 Kommentare
Wulff nutzte Firmen-Handy eines Freundes
10 Kommentare
Der März wird heiß im öffentlichen Dienst
5 Kommentare
Christian von Stetten wegen Engagement für die Malediven unter Druck
Berlin (dpa) 4 Kommentare
Ramsauer lehnt eine Amnestie für Punkte-Sünder ab
Freiburg (dpa/lsw) 4 Kommentare
Archivsuche
- Hauptnavigation Freizeit
- Themen Anzeigen
- Links
- Service



