Bundesrepublik Deutschland wird 60



Wie wir wurden, was wir sind – aus Ruinen ins Wohlstandsland.

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 Bildergalerie: 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland
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Ein Jahrzehnt im Überblick

3. Oktober 1990: Vereinigung – DDR tritt der Bundesrepublik bei.
30. April 1991: Der letzte Trabant rollt in Zwickau vom Band.
19. Oktober 1992: Die Leichen der Grünen-Politiker Petra Kelly und Gert Bastian werden in Bonn aufgefunden. Bastian hatte sich seine Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen.
23. November 1992: Bei einem rechtsextremistischen Brandanschlag in Mölln sterben drei Türkinnen. Am 29. Mai 1993 setzen vier junge Männer in Solingen ein Haus in Brand. Fünf Türkinnen sterben.
15. Mai 1993: Die Bundeswehr beginnt ihre Uno-Mission in Somalia. Zum ersten Mal operieren Bundeswehr-Soldaten außerhalb des Nato-Gebiets. 1994 erklärt das Verfassungsgericht diese Einsätze für zulässig.
1. Juli 1993: Das neue Asylrecht tritt in Kraft. Es erschwert den Zugang zum Asylverfahren und erleichtert Abschiebungen.
8. Februar 1994: Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik steigt die Zahl der Arbeitslosen auf über vier Millionen - 4,029 Millionen waren im Januar ohne Job.
15. April 1994: Die Jürgen Schneider AG meldet Konkurs an. Hauptgläubiger in der Milliarden-Immobilienpleite ist die Deutsche Bank, deren Chef über unbezahlte Rechnungen von „Peanuts“ spricht.
22. April 1994: Kaufhauserpresser „Dagobert“ wird gefasst.
17. Juli 1997: Jahrhunderthochwasser – Höchststände an der Oder und Milliardenschäden.
23. April 1998: Mit großer Mehrheit stimmt der Bundestag für die Einführung des Euro, im Bargeldverkehr löst er die D-Mark 2002 ab.
27. September 1998: SPD und Grüne gewinnen die Wahl, Gerhard Schröder wird Bundeskanzler.
16. Oktober 1998: Der Bundestag billigt den Bundeswehr-Einsatz im Kosovo ohne Uno-Mandat.
19. April 1999: Das deutsche Parlament kehrt von Bonn in den Reichstag von Berlin zurück.
21.07.2009