Bundesrepublik Deutschland wird 60



Wie wir wurden, was wir sind – aus Ruinen ins Wohlstandsland.

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 Bildergalerie: 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland
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Ein Jahrzehnt im Überblick

13. Januar 1980: In Karlsruhe konstituieren sich die Grünen als Bundespartei.

1. Oktober 1982: Ein Misstrauensvotum beendet die Kanzlerschaft von Helmut Schmidt (SPD). Die sozialliberale Koalition war nach 13 Jahren zerbrochen. Kanzler wird Helmut Kohl (CDU).

25. April 1983: Das Hamburger Magazin „Stern“ präsentiert die angeblichen Tagebücher von Adolf Hitler. Die Tagebücher sind eine Fälschung.

22. Oktober 1983: Mehr als eine Million Menschen nehmen an Demonstrationen gegen die bevorstehende Stationierung neuer US- Atomraketen auf deutschem Boden teil. Die Nachrüstung war im Nato-Doppelbeschluss von 1979 festgelegt worden.

26. April 1986: Reaktorunfall im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Weite Teile Europas werden verseucht.

19. September 1986: Der gewerkschaftseigene Wohnungsbaukonzern „Neue Heimat“ wird für den symbolischen Preis von einer Mark an einen Brotfabrikanten verkauft. 16. Februar 1987: In der Flick-Parteispendenaffäre werden die ehemaligen FDP-Wirtschaftsminister Lambsdorff und Friderichs sowie der frühere Flick-Manager von Brauchitsch wegen Steuerhinterziehung verurteilt.

11. Oktober 1987: Der schleswig-holsteinische CDU-Politiker Uwe Barschel wird tot in der Badewanne seines Hotelzimmers gefunden.

30. September 1989: Außenminister Genschers(FDP) verkündet: Alle DDR-Flüchtlinge, die in den deutschen Botschaften in Prag und Warschau Zuflucht gesucht hatten, dürfen sofort ausreisen.

9. November 1989: Die Mauer fällt. Die DDR öffnet die Grenzübergänge zur Bundesrepublik. Tausende Menschen passieren noch in der Nacht die innerdeutsche Grenze. Am 22. Dezember wird das Brandenburger Tor geöffnet – 10.358 Tage nach dem Mauerbau.
27.06.2009