Gelungener Abend mit Tai Chi, Showtanz und Karate

Heilbronn - Etwa 300 Mitglieder und Freunde sind am Samstag der Einladung der Sportvereinigung Frankenbach zur Winterfeier gefolgt.

Von Martin Nied

Gelungener Abend mit Tai Chi, Showtanz und Karate
Jazztanz nach Musik von Michael Jackson zeigten "Piddy Gees" bei der Winterfeier der Sportvereinigung Frankenbach.Foto: Martin Nied

Heilbronn - Etwa 300 Mitglieder und Freunde sind am Samstag der Einladung der Sportvereinigung Frankenbach zur Winterfeier gefolgt. Diese Feier ist immer auch ein soziales Ereignis: "Man trifft alte Bekannte, die man oft genug nur dieses eine Mal im Jahr sieht," erzählt ein langjähriges Vereinsmitglied.

Diesen Aspekt hebt auch Vorsitzender Lars Epple in seiner Begrüßung hervor. Natürlich gehe es auch um Spaß am Sport. Und wie im richtigen Leben könne man sich hier auch Ziele setzen, die man dann Schritt für Schritt verwirklichen kann. Das Schöne dabei: Michael Knobloch wird ganz überraschend Deutscher Vizemeister der Länder in Karate oder die erste Fußballmannschaft gewinnt erstmals die Stadtmeisterschaft.

Solche Erfolge kommen heraus, wenn man sich die richtigen Ziele steckt − oder aber ein über zweistündiges Unterhaltungsprogramm zur Winterfeier. Da ist zum Beispiel Sandra Eckstein. Sie lehrt bei der Sportvereinigung Tai Chi, jene fernöstlichen Fitnessübungen, die so ganz anders sind als unsere westlichen. Wie das aussieht, was einer völlig anderen Vorstellung von Gesundheit entspringt, das demonstriert sie mit einigen ihrer Kursteilnehmer: Weiche, fließende Bewegungen vermitteln den Eindruck von zurückhaltender Präsenz.

Aber auch die Abteilung Tanz und Fitness steuert mehrere Beiträge zum Gelingen der Feier bei. Die "Dancing Shoes" sind mit einer Hommage an Michael Jackson genauso dabei wie die "Piddy Gees" und die Showtanzgruppe "Let"s Dance" mit einem Ausschnitt aus ihrem Musical "Tanz der Vampire".

Die Karateabteilung ist mit einer Kata-Vorführung mit von der Partie. Ob allerdings ihre "Weihnachtsgeschichte" so richtig passte, mag jeder für sich selbst entscheiden: Das einzig weihnachtliche dabei war nämlich ein in der Mitte der Bühne aufgestelltes Weihnachtspäckchen, das von zwei Karateka bewacht werden sollte. Ein dritter wollte es klauen, und schon entstand eine einzige Klopperei − nach allen Regeln der Karatekunst versteht sich. Das Fest des Friedens lässt grüßen.

Erstmals in diesem Jahr hat der Verein zur Weihnachtsfeier keinen Eintritt verlangt. "Das kommt uns letzten Endes billiger", erklärt Vorstand Lars Epple. Denn einmal im Jahr stellt die Stadt dem Verein die Halle gratis zur Verfügung, allerdings nur bei freiem Eintritt. Und außerdem sind die Gema-Gebühren dann günstiger.