Soziale Einrichtungen leisten Beeindruckendes

SPD-Fraktion mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach unterwegs

Heilbronn - Einen ganzen Tag lang war die SPD-Fraktion im Heilbronner Gemeinderat mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach unterwegs, um sich vor den Haushaltsberatungen einen Eindruck von der Vielfalt sozialer Einrichtungen zu verschaffen. Er zeigte sich beeindruckt von der Begegnung mit den Menschen und von der Arbeit, die in diesen Institutionen tagtäglich geleistet wird. Die Sontheimer Alice-Salomon-Schule für Erziehungshilfe war erste Station. Die Delegation überzeugte sich bei ihrem Besuch in den Klassenzimmern und bei Gesprächen mit den Schülern, dass sie dort in kleinen Gruppen intensiv und individuell betreut werden.

Da nach der Umstrukturierung der Jugendhilfe die Schule zurzeit nur noch 63 Schüler hat, wäre nach Meinung von Schulleiterin Claudia Fritz und Ulrich Oberst von der Diakonischen Jugendhilfe eine Kooperation mit dem Landkreis sinnvoll.

Der nächste Besuch galt dem Therapeutikum des Paritätischen Wohlfahrtsverbands für psychisch Kranke in Sontheim. Geschäftsführerin Martina Wieland führte die Gruppe durch die Werkstätten. Hier arbeiten 300 Erwachsene. Künftig sollen auch Jugendliche aufgenommen werden, die auf Grund ihrer Suchtprobleme mit Psychosen zu kämpfen haben. Sie sollen dort eine Berufsaubildung machen können, sobald neue Räume zur Verfügung stehen.

Letzte Station waren die neuen Räume des Seniorenbüros in den Neckarterrassen. Petra Schönfeld und Hubert Bläsi berichteten von der Arbeit des Vereins Senioren für Andere. Mit dabei war Friedrich Schwandt, Vorsitzender des Kreisseniorenrats, der 100 Mitgliedsorganisationen hat. Vom „Forum Ehrenamt“ wies Kurt Scheffler darauf hin, dass für den Ausbau der Beratungstätigkeit für Jungruheständler eine Anschubfinanzierung notwendig sei. red