Heilbronner verdienen am meisten

Heilbronn - Wachablösung bei den Stadt- und Landkreisen mit dem höchsten verfügbaren Einkommen pro Kopf: Heilbronn übernimmt mit 31.020 Euro die Position von Dauerspitzenreiter Starnberg. Ein Wert, den kein anderer Landkreis und keine Stadt in Deutschland erreicht.

Heilbronn
Heilbronn - Wachablösung bei den Stadt- und Landkreisen mit dem höchsten verfügbaren Einkommen pro Kopf: Heilbronn übernimmt mit 31.020 Euro die Position von Dauerspitzenreiter Starnberg. Ein Wert, den kein anderer Landkreis und keine andere kreisfreie Stadt in Deutschland erreicht. Starnberg kommt auf ein verfügbares Einkommen je Einwohner von 29.104 Euro. Ausgewertet wurden die Zahlen aus dem Jahre 2009.

Gründungsdynamik

Für den Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gibt es verschiedene Gründe für diesen Wohlstand in der ehemals freien Reichsstadt: „Heilbronn verzeichnete dank seiner Lagegunst und einem ausgeprägten unternehmerischen Denken eine hohe Gründungsdynamik während der Industrialisierung.“ Die Heilbronner Wirtschaft profitiere bis heute von diesen Erfolgsunternehmen, die sich nunmehr im Eigentum der dritten, vierten oder sogar fünften Generation der Familie des Firmengründers befinden.

Zudem habe es im 20. Jahrhundert sehr erfolgreiche Firmengründungen von Heilbronner Bürgern gegeben. Diese familienbasierte Gesellschafterstruktur habe auch starke Auswirkungen auf die Kaufkraftsituation und das verfügbare Einkommen vor Ort.

Zum anderen wohnen nach Einschätzung von OB Himmelsbach viele der rund 14.000 Mitarbeiter des benachbarten Audi-Werks Neckarsulm in Heilbronn. Die Löhne und Gehälter seien in diesem Bereich erfahrungsgemäß deutlich höher als bei kleineren Unternehmen oder im Dienstleistungsbereich. Auch dies führe zu positiven Effekten bei Kaufkraft und verfügbarem Einkommen.

Platzierungen

Hinter Heilbronn und Starnberg landen bei diesem Einkommen-Ranking:

  • Hochtaunuskreis (28.242 Euro verfügbares Einkommen pro Kopf),
  • St. Wendel (26.300 Euro),
  • München (25.924 Euro),
  • Baden-Baden (25.292 Euro),
  • Olpe (24.771 Euro),
  • Erlangen-Höchstadt (24.683 Euro),
  • Hamburg (24.137 Euro)
  • Main-Taunus-Kreis (23.612 Euro).


Die geringsten Einkommen haben

  • die Stadt Weimar (13.895 Euro),
  • Uecker-Randow (13.919 Euro),
  • der Kyffhäuserkreis (14.320 Euro),
  • Demmin (14.361 Euro) 
  • Ostvorpommern (14.619 Euro).    jof/red