Soziale Einkaufsgemeinschaft sucht händeringend Unterstützung

Heilbronn  Heilbronn - Sparen beim Kaufen – dann wird Armut erträglicher. Deshalb wurde vor sechs Jahren in Heilbronn die Soziale Einkaufsgemeinschaft (SEG) der Aufbaugilde gegründet. 1100 Menschen mit kleinem Einkommen haben inzwischen einen Einkaufsausweis für Tafel- und Secondhand-Läden der Diakonie.

Heilbronn - Sparen beim Kaufen − dann wird Armut erträglicher. Deshalb wurde vor sechs Jahren in Heilbronn die Soziale Einkaufsgemeinschaft (SEG) der Aufbaugilde gegründet. 1100 Menschen mit kleinem Einkommen haben inzwischen einen Einkaufsausweis für Tafel- und Secondhand-Läden der Diakonie. Auch Rabatte gewähren einzelne Händler inzwischen.

Seit einigen Wochen hat die Aufbaugilde ein Riesenproblem: Sie hat keine Ein-Euro-Jobber mehr, die die Arbeit tun könnten: Dazu gehört: Das Einkommen von Antragstellern zu überprüfen, Einkaufsausweise auszustellen und zu verlängern, die Menschen zu beraten und bei Händlern, die Rabatt gewähren, vorstellig zu werden und für den Einkauf zu "bürgen."

Aufbaugilde-Geschäftsführer Hannes Finkbeiner sucht jetzt verzweifelt einen fitten Rentner oder einen anderen Ehrenamtlichen mit Verwaltungskenntnissen, die sich diese Koordinationaufgabe stundenweise vorstellen könnten: Er hat die Telefonnummer 07131 770100. Die SEG-Mitglieder, sagt er, sind auch weiterhin ganz dringend auf günstige Einkaufsmöglichkeiten angewiesen.

Nicht landen konnte Finkbeiner in den vergangenen Jahren mit der Forderung, Sozialtarife bei Strom und Gas oder einzuführen. Er hofft aber auf baldige die Einführung des Sozialtickets im Unterländer Personennahverkehr. ub