Trollinger Marathon  | 25. Mai 2008

    Rund ums Frankenstadion/Am Start:
    Teil 1(M) | Teil 2(HM)

    Anstieg am Haigern (M + HM):
    Teil 1(M) | Teil 2(M) | Teil 3(HM) | Teil 4(HM) | Teil 5(HM) | Teil 6(HM) | Teil 7(HM)    

    Horkheim (HM):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 |
    Teil 5 | Teil 6 | Teil 7 | Teil 8 | Teil 9

    Nordheim (M):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

    Böckingen (M + HM):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6

    Ziel (M + HM):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6 | Teil 7 | Teil 8 | Teil 9 | Teil 10 | Teil 11 | Teil 12 | Teil 13

    Jugend- / Schülerläufe, Mini-Marathon:
    Teil 1

    Trollinger-Marathon wird von großem Idealismus getragen






     

    >>Video: Interview mit den Siegern

    >>Video: Stimmen zum Trolli


    Bernhard Winkler, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH.Foto: Archiv
    Der 8. Heilbronner Trollinger-Marathon ist bereits Geschichte. Das Fazit fiel durchweg positiv aus. Über Erfahrungen und Neuerungen, die es bei künftigen Marathonläufen geben wird, sprach Joachim Friedl mit Bernhard Winkler (57), Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH. Die HMG ist Ausrichter der rund 500.000 Euro teuren Großveranstaltung.

    Wie fällt die Bilanz nach gerade einmal 24 Stunden aus?

    Bernhard Winkler: Wir hatten eine tolle Gemeinschaftsleistung von allen Helfern vor und hinter den Kulissen. Die mehr als 1000 Freiwilligen wurden auch beim 8. Trollinger-Marathon immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt und meisterten diese erfolgreich.

    Was fiel Ihnen positiv auf?

    Winkler: Es ist schwer, etwas gezielt herauszustreichen, weil das Positive bei 99 Prozent liegt. Eines aber möchte ich doch herausheben: das Lob sowohl der Spitzen- als auch der Freizeitläufer im Ziel über die vorbildliche Organisation und das begeisterungsfähige Publikum entlang der Strecke und im Stadion.

    Sind die 99 Prozent nicht zu rosig gezeichnet?

    Winkler: Ich denke nicht. Wir setzen uns in unserem Organisations-Komitee mit jeder Kritik, die in den nächsten Tagen sicherlich noch kommen wird, selbstkritisch auseinander und ziehen daraus die eventuell notwendigen Schlüsse, um in einem Jahr ein Problem weniger zu haben.

    Wo erwarten Sie Kritik?

    Winkler: Ich würde nicht von Kritik sprechen. Es geht vielmehr darum, Schwachstellen zu beseitigen, auch wenn dies oftmals nur Einzelfälle oder Kleinigkeiten sind.

    Nach dem Marathon ist vor dem Marathon – wie geht es weiter?

    Winkler: Jetzt werden fehlerhafte Daten in den Ergebnislisten korrigiert. Dann werden Ergebnisheft und Urkunden vorbereitet, so dass diese vor den großen Ferien bei den Läufern sind. Außerdem wird eine Dokumentationsmappe für die Sponsoren erstellt.

    Wann laufen die Vorbereitungen für den 9. Trollinger-Marathon an, der am 17. Mai 2009 gestartet wird?

    Winkler: Die ersten Termine sind schon im Juli. Da geht es um Themen wie Streckenverlauf, Ausschreibungsbedingungen und die Umsetzung von Anregungen. Von den 6000 Teilnehmern schicken etwa 400 den Fragebogen zurück.

    Kann man schon etwas über Neuerungen erfahren?

    Winkler: Es gibt Überlegungen, den zweiten Anstieg in Neipperg zu kappen und eine flachere Variante auszuwählen. Außerdem liegt der Fokus auf dem 10. Lauf.

    Verraten Sie doch etwas darüber…

    Winkler: Es soll ein großes Dankeschön-Event für all jene werden, die dann zum zehnten Mal dabei sind.

    Wird der Start beim Marathon in den nächsten Jahren teurer?

    Winkler: Unser Preis-/Leistungsverhältnis ist spitze. Daran wollen wir festhalten. Allerdings muss ich sagen: Ohne die Sponsoren wäre das Startgeld 40 Prozent höher. Das wären dann gut und gerne 60 Euro.

    Was macht den Trollinger-Marathon eigentlich so reizvoll?

    Winkler: Die Veranstaltung wird von einem großen Idealismus getragen. Die Helfer von DRK mit Unterstützung von ASB, Polizei, Feuerwehr und Vereinen bringen sich ebenso engagiert ein wie die Sponsoren, von denen nahezu alle Firmenchefs mitgelaufen sind. Sie sind damit viel intensiver mit dem Trollinger-Marathon verbunden und wissen die Arbeit, die hinter einer solchen Breitensportveranstaltung steckt, anders zu schätzen.

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    07.06.2008 09:36

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