Trollinger Marathon  | 25. Mai 2008

    Rund ums Frankenstadion/Am Start:
    Teil 1(M) | Teil 2(HM)

    Anstieg am Haigern (M + HM):
    Teil 1(M) | Teil 2(M) | Teil 3(HM) | Teil 4(HM) | Teil 5(HM) | Teil 6(HM) | Teil 7(HM)    

    Horkheim (HM):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 |
    Teil 5 | Teil 6 | Teil 7 | Teil 8 | Teil 9

    Nordheim (M):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

    Böckingen (M + HM):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6

    Ziel (M + HM):
    Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6 | Teil 7 | Teil 8 | Teil 9 | Teil 10 | Teil 11 | Teil 12 | Teil 13

    Jugend- / Schülerläufe, Mini-Marathon:
    Teil 1

    Trolli-Splitter: Heilbronn als Läufermekka
    Von Florian Huber




    trolli 384
    Fahnenmeer

    Ist da etwa ein Läufer aus Tibet mit am Start? Neben allerhand Anfeuerungsplakaten, Werbetafeln wehten vormittags auch zwei große tibetische Fahnen im weiten Rund des Frankenstadions. Protest, der demnächst bei den Olympischen Spielen wohl unterbunden werden soll. Aber Heilbronn ist ja nicht Peking.

    Heilbronn als Läufermekka


    Der Trolli wird immer mehr zum überregionalen Läufertreff. Allein die verschiedenen Autokennzeichen rund ums Stadion zeugen davon. S, WN oder ES ist da häufig zu lesen. Der Trolli lässt die Läufer aus dem Großraum Stuttgart nach Heilbronn pilgern. Normalerweise ist bei Sportereignissen eher der umgekehrte Weg die Regel. „Dieser Eindruck täuscht nicht“, sagt Holger Braun der Organisationschef – und grinst.

    Stadtbahn macht schlapp

    Großes Pech für eine Läufergruppe bei der Anreise. Sie hatte auf die Stadtbahn als Transportmittel gesetzt. Ein Oberleitungsschaden in der Nähe von Leingarten bremste die Fahrt der rund 100 Läufer jäh. Zum Glück gibt es jedoch Handys. Ein kurzer Anruf  bei den netten Damen des Organisationsbüro. „Wir kommen später.“  Die Läufer stiegen kurzerhand auf Stadtbusse und Autos um. Und konnten allesamt um 10.30 Uhr beim Halbmarathon an den Start gehen. Auch wenn das Nachmelden kurz vor dem Halbmarathonstart für die  Organisationsleitung und die Zeiterfasser von Mika-Timing für etwas mehr Hektik als sonst sorgte. „Mit so etwas muss man halt immer rechnen“, sagt Holger Braun.

    Dauerläufer

    Bei der Abholung der Startunterlagen wurden auch zwei Läufer gesichtet, die erst vergangene Woche beim schwierigen Rennsteiglauf am Start waren: Intersportgeschäftsführer Klaus Jost, der innerhalb von einer Woche zum zweiten Mal einen Marathon bewältigen will (lief dort 4 Stunden 10 Minuten), und Revisa-Geschäftsführer Bernd Bührer, der den Halbmarathon in 2 Stunden bewältigte. Beide waren bei Regen gestürzt.

    Unter den Nachzüglern befanden sich auch drei starke Kenianer, die allesamt für den SSV Ulm starten. Zwei davon gingen beim Marathon an den Start. Erstmals ergänzten die Liste der Promistarter die beiden Geschäftsführer von Campina, Michael Feller (Startnummer 6136) und Marco van Veen (Nummer 4858) Beide nahmen die Halbmarathonstrecke in Angriiff.

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    25.05.2008 11:17

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